Eine neue Pfanne aus Gusseisen ist nicht sofort einsatzbereit. Sie muss zunächst vorbehandelt werden. Hier wird erklärt, wie das richtig geht.
Zunächst wird die Pfanne in heißem Wasser mit Spülmittel eingeweicht und anschließend wird mit einer Bürste die Wachsschutzschicht weggeschrubbt.
Die Pfannen müssen zunächst richtig geschrubbt werden
Dann wird hocherhitzbares Fett (z.B. Sonnenblumenöl oder Biskin) bodenbedeckend in die Pfanne gefüllt.
Die Pfanne einölen und erhitzen
Dort hinein kommen Kartoffelschalen und reichlich Salz. Unter ständigem Wenden werden die Kartoffelschalen fast schwarz gebraten und dabei mit den Schalen und dem Salz der Boden geschrubbt. Dabei können evtl. Stärkereste am Pfannenboden kleben bleiben, das stört aber nicht.
Die Pfanne wird dann mit Kartoffelschalen und Salz gut eingebraten
Die Kartoffelschalen werden dann aus der Pfanne entfernt und wieder kommt reichlich Salz in die Pfanne. Mit Hilfe eines Küchentuchs wird der Pfannenboden weiter geschrubbt. Nach einer Weile kann das Salz entfernt werden und die Pfanne ist gebrauchsfertig und kann getestet werden. Es darf nichts in der Pfanne kleben bleiben.
Nach dem Einbrennen ist die Pfanne einsatzbereit
Ab jetzt darf die Pfanne nicht mehr mit Spülmittel in Kontakt kommen. Sie wird nur ausgewischt und leicht eingeölt.
Mit einer ordentlich eingebratenen Pfanne aus Gusseisen hat man lange Freude. Nach und nach entwickelt sich durch die Benutzung eine Patina, die zum Eine der Pfanne ihren unverwechselbaren Charakter verleiht und zum Anderen eine hervorragende Antihaftbeschichtung und einen sehr guten Rostschutz bildet.




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