Beef Jerky “Fire Eaters BBQ Style”

In den USA ist Beef Jerky ein beliebter Snack, der auch hierzulande immer mehr Fans findet. Dabei handelt es sich um kräftig gewürztes und getrocknetes Rindfleisch, das früher auch als Proviant mitgeführt wurde. Heute wird es mit vielfältigen Gewürzen zubereitet, sodass es zahllose Variationen gibt. Natürlich wird das Rindfleisch heute auch nicht mehr in der Sonne getrocknet, sondern im Dörrgerät oder im Backofen.

Auch wir haben uns daran versucht, Beef Jerky selbst herzustellen, denn die Fertigprodukte, die man mitunter zu kaufen bekommt, halten nicht mit den selbstgemachten Snacks mit. Bei unseren Experimenten kam ein Rezept für eine feurig scharfe Variante heraus, die schnell gemacht und sehr lecker ist.

Selbstgemachtes Beef Jerky

Eine Portion unseres Beef Jerkys

Nachdem wir das Ergebnis unseres Versuch probiert hatten, war uns sehr schnell klar: wir haben viel zu wenig davon produziert. So war es dann auch keine Überraschung, dass die gesamte Menge innerhalb einer Stunde verputzt war. Damit ihr es selbst einmal ausprobieren könnt, haben wir für euch natürlich das Rezept wieder aufgeschrieben.

Rezept für Beef Jerky “Fire Eaters Style”

  • Ergibt: ca. 75 Gramm
  • Marinierzeit: 12 Stunden
  • Trockenzeit: 3 bis 4 Stunden

Zutaten

  • 350 g mageres Rindfleisch (z.B. Rouladen)
  • 150 ml helle Sojasauce
  • 1 EL Teriyakisauce
  • ½ EL Worcestersauce
  • 1 EL brauner Zucker
  • 5 kleine Knoblauchzehen
  • 2 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • ½ TL Koriandersaat
  • 1 TL Hot Sambal Oelek mit Knoblauch
  • 1 TL Chipotlepulver
  • 1 Msp. scharfes Chilipulver (wir verwenden Fatalii)

Zubereitung

  1. Das Rindfleisch waschen, trocken tupfen und in ca. 5 mm dicke Streifen schneiden. Den Knoblauch abziehen und pressen. Pfeffer und Koriander im Mörser grob zerstoßen. Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel gut miteinander vermischen.
  2. Die Fleischstreifen und die Marinade in einen Gefrierbeutel geben und gut durchmischen. Den Beutel verschließen und das Fleisch mindestens 12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
  3. Am nächsten Tag die Fleischstreifen aus der Marinade nehmen und mit Küchenpapier überschüssige Marinade abtupfen. Die Fleischstreifen bei max. 50 °C für einige Stunden im Dörrgerät trocknen, bis sie fest und lederartig geworden sind. Das funktioniert auch in einem Backofen, bei dem die Tür einen Spalt offen gelassen wird.
  • Zubereitungsart: Konservieren
  • Gang: Snack, Zwischenmahlzeit
  • Schärfegrad: 5
  • Schwierigkeitsgrad: einfach

 

Bilder der Zubereitung

Die Bilder der Zubereitung unseres Beef Jerkys haben wir in der folgenden Bilderstrecke zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Ein paar Hinweise

  • Statt mit unserem, wirklich sehr scharfen, Sambal Oelek kann dieses Rezept natürlich auch mit dem normalen Sambal Oelek aus dem Supermarkt oder aus dem Asiashop zubereitet werden.
  • Wer kein Chipotlepulver bekommen kann, kann auch einen halben Teelöffel Liquid Smoke (flüssiges Raucharoma) verwenden. Alternativ kann man die Beef Jerkys auch vor dem Trocknen im Barbecuesmoker ein wenig im Rauch liegen lassen. Bitte auch hier nicht über 50 °C erhitzen!
  • Beef Jerky kann in einer dicht schließenden Dose lange aufbewahrt werden. Da dieser Snack aber so lecker ist, wird er vermutlich sowieso nicht lange halten.
  • Wer selbst ein wenig mit der Marinade experimentieren will, sollte darauf achten, dass auf keinen Fall Öl oder anderes Fett verwendet werden darf. Dieses würde schnell ranzig und das Beef Jerky würde verderben.

Wie gewohnt findet ihr auch dieses Rezept wieder als druckerfreundliche Version in unserer Rezeptdatenbank.

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Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und Verändern und freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare! Schreibt uns doch einmal, welche Varianten ihr schon ausprobiert habt und wie sie euch gefallen haben!

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Letzte Aktualisierung am 21.02.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API



Kommentare

  • zwergenprinzessin 20 / 10 / 2011 Antworten

    ha, auf die idee selbst beef jerky herzustellen bin ich noch gar nicht gekommen!
    mir schmecken ja am besten die peppered von jack link!

    • Oliver 20 / 10 / 2011 Antworten

      Die Jack Link´s Beef Jerky haben wir ja auch bereits getestet. Aber selbstgemacht bleibt selbstgemacht. Das ist nicht nur preiswerter, sondern schmeckt auch besser. 😉
      Bei den Fertigprodukten fehlt uns immer die Schärfe. In den Supermarkt-Produkten ist ja leider fast nie wirklich Chili drin, auch wenn oft “Hot” oder “höllisch scharf” draufsteht. Aber zum Glück ist es wirklich nicht schwer, Beef Jerky selber zu machen. Zur Sicherheit sollte man aber gleich mehr machen, denn es ist wirklich schnell weggefuttert. 😀

  • sweetchili 20 / 10 / 2011 Antworten

    Das hört sich unheimlich lecker an. Wird auf jedenfall ausprobiert. da ich aber einige Zutaten nicht habe werde ich es wohl ein wenig umstricken. Werde aber heute Nachmittag erstmal im Chililaden vorbei fahren und mir Chipotlepulver kaufen und bei der gelegenheit mal Beef Jerky von dort als vergleich mitnehmen.

    gruß
    sweetchili

    • Oliver 20 / 10 / 2011 Antworten

      Sei aber unbedingt vorsichtig mit dem Sambal und dem Chilipulver! Du weißt ja selbst, wie heftig das werden kann. Unser Beef Jerky hatte mit der Menge wirklich richtig Feuer. Normalsterbliche würden wohl dabei schon Nebenluft ziehen. 😉

  • sweetchili 21 / 10 / 2011 Antworten

    Danke für den Tip, aber die Gefahr besteht kaum, da ich mein Sambal Oelek ja beim chilitreffen pur als Marinade verwendet habe……Auf diesen doofen Gedanken komme ich garantiert nicht mehr

  • KatjaK 26 / 11 / 2012 Antworten

    Wenn das Jerky zu stark getrocknet wird, dann ist es ziemlich zäh. Deshalb solltest du – für die unerfahrenen Rezeptausprobierer – noch darauf hinweisen, dass es nach dem Trocknen im Ofen noch etwas nachtrocknet. Also lieber etwas früher aus dem Backofen nehmen.

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