Chilisaison 2011 – Makrotropfschläuche und tote Schnecken

Wie wir bereits in der vorigen Woche berichteten, hatte unsere Bewässerungsanlage den Winter nicht überstanden. Daher haben wir sofort die nötigen Ersatzteile bei Beckmann KG bestellt und wurden auch wenige Tage später beliefert. So konnten wir gestern die defekte Anlage reparieren.

Eine neue Bewässerungsanlage für unser größtes Gewächshaus

Wir haben natürlich die Gelegenheit genutzt, uns auch für das große 16 m² Gewächshaus ein Makrotropfschlauch-System zuzulegen. Der Zusammenbau ist bei diesem System sehr einfach und man kann es sehr flexibel verlegen. So gelangt das Wasser immer genau dort hin, wo es gebraucht wird. Man benötigt für das Zuschneiden der Schläuche lediglich ein scharfes Messer, weitere Werkzeuge sind nicht notwendig.

Ein großer Vorteil dieses Systems ist die Unabhängigkeit von einem Wasseranschluss. Ein großes, 200 Liter Wasserfass genügt vollkommen, um ein Gewächshaus zu bewässern. Diese muss lediglich ein wenig erhöht aufgestellt werden, damit der Druck in den Schläuchen ausreicht.

Bild - Das Makrotropfschlauchsystem im Gewächshaus

Das Makrotropfschlauchsystem im Gewächshaus

Die dünnen Tropfschläuche werden über die Winkel- und Verteilerstücke mit dem System verbunden und an den Enden mit den passenden Endstücken verschlossen. Der Anschluss an das Wasserfass erfolgt über ein Reduzierstück, welches an der einen Seite auf den Tropfschlauch montiert wird und auf der anderen Seite einen 12 mm Anschluss bietet. Zu diesem System gehört normalerweise auch ein 12 mm Zuleitungsschlauch, den wir allerdings nicht angeschlossen haben, da er nicht auf einen Wasserhahn passt, sondern nur auf einen Druckminderer für den Anschluss an eine Wasserleitung. Diesen Druckminderer können wir aber in unserem System nicht gebrauchen. Daher verwenden wir für die Zuleitung ein Stück flexiblen ½´´ Schlauch, der ebenfalls straff auf das Reduzierstück passt und zur Sicherheit auch mit einer Schelle befestigt werden kann.

Natürlich wurden die Schläuche im gesamten Gewächshaus verlegt, schließlich sollen ja alle Chilipflanzen ausreichend Wasser bekommen.

Bild - Die Tropfschläuche wurden im ganzen Gewächshaus verlegt

Die Tropfschläuche wurden im ganzen Gewächshaus verlegt

In unserem ersten Gewächshaus haben wir bereits seit 2 Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Makrotropfschlauch-System gemacht. Daher haben wir es dort natürlich auch in diesem Jahr wieder im Einsatz. Die Leckstellen wurden repariert und verstopfte Schläuche, die sich nicht mehr reinigen ließen, wurden ausgetauscht. So ersparen wir uns das Gießen und können das Wasser und Dünger gezielt in den Wurzelbereich der Pflanzen bringen, auch wenn diese zu großen Büschen geworden sind. Um ein 16 m² Gewächshaus auf diese Weise zu bewässern, muss man einmalig ca. 70 Euro einkalkulieren.

Bild - Die reparierte Bewässerung im Paprikagewächshaus

Die reparierte Bewässerung im Paprikagewächshaus

Die Schneckenplage ist erledigt

In der vorigen Woche berichteten wir bereits, dass unsere Gewächshäuser von Schnecken heimgesucht wurden. Unsere Sofortmaßnahmen (Schneckenkorn und Bierfallen) haben allerdings sehr schnell gewirkt. Innerhalb kürzester Zeit fanden wir zahlreiche verendete Schnecken und unsere Pflanzen erholen sich bereits wieder.

Bild - Verendete Nacktschnecke

Verendete Nacktschnecke

Auch die stark angefressene Habanero White Bullet zeigt bereits neue Blätter und wird sich wieder erholen. Im Paprika-Gewächshaus befindet sich zur Zeit noch eine kleine Ameisenstraße, die wir allerdings auch bekämpfen. Fressköder wurden bereits ausgelegt, denn Ameisen schädigen die Wurzeln, wenn sie in großer Zahl auftreten und züchten zudem Blattläuse. Das können sie auch gern tun, aber nicht auf unseren Pflanzen. In ein paar Tagen sollten sich bereits erste Erfolge bei der Bekämpfung der Ameisen zeigen.

Die Obstbäume blühen noch immer

Das gute Wetter freut nicht nur unsere Chilis und Paprika, sondern auch unsere Obstbäume. Über die zahlreichen Blüten freuen sich natürlich auch die Bienen und Hummeln, die die Blüten fleißig bestäuben.

Bild - Biene in einer Mirabellenblüte

Biene in einer Mirabellenblüte

Unsere Obstbäume, die wir vor Kurzem gepflanzt haben, sind auch gut angewachsen und treiben gut aus. Zur Abwehr eventueller Wühlmäuse haben wir um die Bäumchen noch Schnittknoblauch gepflanzt. Den Knoblauchgeruch mögen die Nager überhaupt nicht und machen einen großen Bogen um die empfindlichen Wurzeln der jungen Bäume.

Gemüse im dritten Gewächshaus

Unser restlicher Garten wird jetzt auch nach und nach bepflanzt. In dieser Woche wurden unter anderem zahlreiche Kräuter und Kohlsorten ausgesät. Auch in unserem dritten Gewächshaus wachsen mittlerweile zahlreiche Pflanzen. Neben Radieschen, Gemüsezwiebeln, Kopfsalat und Kohlrabi wächst auch ein kleiner Rosmarinstrauch im Gewächshaus. Der Platz für die Salatgurken ist bereits reserviert, diese wurden gestern in Töpfe gesät.

Bild - Radieschen, Kohlrabi und Salat im Gewächshaus

Radieschen, Kohlrabi und Salat im Gewächshaus

Natürlich werden wir auch weiter berichten, wie es in unseren Gewächshäusern, besonders mit unseren Chili- und Paprikapflanzen, weiter geht.

Gut Glut!
Du willst nichts mehr verpassen?
Dann trage dich jetzt in unsere VIP-Liste ein! Du erhältst dann bei jeden neuen Beitrag eine kurze E-Mail von uns. Natürlich kannst du dich auch jederzeit wieder abmelden!
Ich stimme zu, dass meine Daten an MailChimp übertragen werden. ( Mehr Informationen )
Wir respektieren Ihre Privatsphäre


Schreibe einen Kommentar