Unsere Chilizucht 2012 – der Dschungel wächst

Neuer Monat, Zeit für ein Update unserer Chilizucht. Nachdem der Sommer in diesem Jahr wieder einmal ein wenig auf der Bremse steht, kommt unsere Chilizucht dennoch langsam aber sicher in Schwung. In den Gewächshäusern bildet sich ganz allmählich wieder der gewohnte Dschungel. Besonders in der letzten Woche haben die Pflanzen ordentlich zugelegt. Das warme, feuchte Wetter ist ideal für die Chilizucht und die Pflanzen wachsen ordentlich.

Foto - Chilipflanzen im Gewächshaus

Ein kleiner Blick in unser Chili-Gewächshaus (einem von drei Gewächshäusern)

Gute Aussichten bei der Chilizucht

Die meisten Chilisorten blühen inzwischen und viele Pflanzen haben bereits Beeren gebildet. Die ersten Jalapeños, Cayenne und Large Cherry konnten wir bereits ernten und verkosten. Auch einige C. chinense, wie die Madame Jeanette, haben bereits Früchte angesetzt. Insgesamt also keine allzu schlechten Aussichten für die Chilizucht in diesem Jahr.

Besonders die Large Cherry sind bei den Chilis im Moment wahre Massenträger. Die Pflanzen bilden jede Menge großer, aromatischer Beeren, die über eine leichte angenehme Schärfe verfügen.

Foto - Unreife Beeren an einer Large Cherry Chilipflanze

Unreife Large Cherry

Doch auch mit den Jalapeños sind wir recht zufrieden. Von den Biker Bill's Jalapeños und den Jalapeño M konnten wir bereits die ersten Beeren ernten und verkosten. Besonders die Biker Bill's Jalapeño hat es uns dabei angetan. Diese Sorte ist für eine Jalapeño sehr scharf (sie gilt als schärfste Jalapeño überhaupt), verfügt aber das typische Jalapeño-Aroma und trägt sehr gut. Gemeinsam mit der großen, sehr milden Jalapeño Conchos, die wir bereits 2011 angebaut hatten, können wir wohl auch in diesem Jahr wieder jede Menge leckeres Chipotle-Pulver herstellen.

Foto - Reifende Jalapeños

Abreifende Biker Bill's Jalapeños

Die Paprika tragen ordentlich

Doch nicht nur die Chilizucht geht gut voran, auch die Paprika wachsen und gedeihen in diesem Jahr wieder prächtig. Wie gewohnt, zeigen sich die Hatvani erös wieder in Bestform. Diese Sorte trägt wieder massenhaft Beeren, die schnell abreifen und für die Herstellung eines tollen Paprikapulvers dienen. Doch auch die Boldog überrascht uns positiv. Die Boldogs tragen sehr viele Beeren, die ebenfalls ein hervorragendes Paprikapulver ergeben. Die längste Beere einer Boldog hat inzwischen die 26 cm überschritten.

Foto - Abreifende Hatvani erös Paprika

Abreifende Hatvani erös

Bilderstrecke

Natürlich haben wir wieder mehr Bilder unserer Chilizucht gemacht, als wir euch in diesem Artikel ausführlich vorstellen können. Doch wir haben sämtliche Bilder in einer kleinen Bilderstrecke für euch zusammengefasst, sodass ihr nichts verpasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wie es mit unserer Chilizucht weitergeht. Die ersten Bestellungen für Chili- und Chipotle-Pulver aus dem Freundeskreis und Verwandten sind inzwischen bereits eingegangen.

Gut Glut!
Du willst nichts mehr verpassen?
Dann trage dich jetzt in unsere VIP-Liste ein! Du erhältst dann bei jeden neuen Beitrag eine kurze E-Mail von uns. Natürlich kannst du dich auch jederzeit wieder abmelden!
Ich stimme zu, dass meine Daten an MailChimp übertragen werden. ( Mehr Informationen )
Wir respektieren Ihre Privatsphäre


Kommentare

  • Christian Lötzsch 05 / 10 / 2012 Antworten

    Hallo,
    nach einem erfolg(ertrag) reichen Jahr 2011, habe ich nun das Problem das meine gehegten Pflanzen nicht so richtig “aus der Hüfte” kommen. Im Feb. gesät. Achseltriebe entfernt ( wie Tomaten?) jetzt stehen sie im Warmen un in Blüte, gedüngt mit Hornspänen und Fl. dünger. Um wleche Sorten es sich genau handelt weiß ich ehr lich gesagt nicht so genau ( Schande über mien Haupt) habe einfach gesät was ich noch so hatte…
    Wird das noch was in der Wohnung?
    Auf einer gekauften Pflanze las ich “mehrjährig”- kann ich das mit allen Pflanzen so machen, oder gilt das nur für diese Sorte?
    MFG Ch. Lötzsch

  • Oliver 05 / 10 / 2012 Antworten

    Chilis können generell mehrjährig gezogen werden. Wichtig ist dabei aber, dass die Pflanzen sehr viel Licht benötigen. Also muss schon Kunstlicht her, damit die Pflanzen ausreichend versorgt sind. Wichtig ist dabei das richtige Licht (auch bei der Anzucht!). Ein paar Leuchtstoffröhren mit einem bestimmten Lichtspektrum (840er, 865er und 880er sind geeignet) mit Reflektoren sollten es schon sein. Weitere Informationen finden sich z.B. in unserem Wiki: https://www.fire-eaters-bbq.net/wiki/doku.php?id=das_richtige_licht

    Man kann Chilipflanzen auch überwintern, indem man sie zurückschneidet und in einem kühlen Raum (um die 15 °C) stellt. Dabei wenig gießen, aber die Erde nie austrocknen lassen. Im Frühjahr kann man dann die Pflanzen wieder wärmer stellen, ordentlich gießen und düngen. Sie treiben dann neu aus und tragen etwas früher Früchte. Die Beeren sind zwar meist etwas zahlreicher, als bei einjährig gezogenen Pflanzen, aber dafür auch wesentlich kleiner.

    Ausgeizen muss man Chilis übrigens nicht, ganz im Gegenteil. Die “Achseltriebe” bilden später jede Menge Blüten und damit auch Früchte. Also den Pflanzen mehr Licht spendieren und schön sämtliche Triebe dran lassen, dann wird es auch etwas mit der Ernte! 😉

Schreibe einen Kommentar