Habanero-Schmalz mit Zwiebeln und Äpfeln

Nachdem in diversen Chiliforen und -blogs immer wieder über leckeres Rocoto-Schmalz berichtet wurde, hatten wir schon lange vor, selbst einmal ein scharfes Schmalz herzustellen. Leider scheiterte dieses Vorhaben dann doch immer wieder an der Zeit. Als wir dann allerdings ein Glas Schmalz von "DerMadel" zum Probieren erhielten, konnten wir einfach nicht anders: wir mussten ganz einfach selber Schmalz machen. Da unsere Rocotoernte in diesem Jahr doch sehr mager ausfiel und wir das Schmalz gern noch ein wenig schärfer wollten, entschieden wir uns für eine Variante mit frischen Habaneros. Diese verleihen dem fertigen Schmalz dann ordentlich Feuer und ein tolles Aroma.

Foto - Selbst gemachtes Schmalz beim Abkühlen

Das fertige Schmalz beim Abkühlen

Damit ihr solch ein leckeres Schweineschmalz auch selbst einmal zubereiten könnt, haben wir natürlich das Rezept für euch aufgeschrieben.

Rezept "Habanero-Schmalz mit Zwiebeln und Äpfeln"Rezeptfoto - Selbst gemachtes Schweineschmalz mit Chili

  • Ergibt: ca. 4 Gläser
  • Vorbereitungszeit: 45 Minuten
  • Zubereitungszeit: 45 – 60 Minuten

Zutaten

  • 1000 g Rückenspeck, ungesalzen und nicht geräuchert
  • 100 g grüne Äpfel, z.B. Granny Smith
  • 100 g Gemüsezwiebel
  • 50 g Habaneros, frisch
  • 6 TL Meersalz

Zubereitung

  1. Den Rückenspeck in ca. 5 mm große Würfel schneiden. Die Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln. Gemüsezwiebel abziehen und ebenfalls fein würfeln. Die Habaneros waschen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch sehr fein würfeln.
  2. In einem großen Topf den Rückenspeck auslassen, bis die Speckwürfel ganz leicht Farbe bekommen. Die Zwiebelwürfel nach und nach dazugeben, anschließend Äpfel und Habaneros zum Schmalz geben. Das Schmalz langsam weiter köcheln lassen, bis die Zwiebeln glasig sind. Ein wenig abkühlen lassen und erst dann salzen. Das fertige Habanero-Schmalz in Gläser abfüllen und kühl aufbewahren.

 

Bilderstrecke

Die Bilder der Herstellung von diesem scharfen Schmalz haben wir natürlich wieder in einer kleinen Bilderstrecke für euch zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Natürlich kann man auch andere Chilisorten verwenden. Wichtig ist, möglichst frische, reife und aromatische Früchte zu nehmen.
  • Je nach gewünschter Schärfe kann man auch mehr oder weniger Chilis verwenden. Für Menschen, die gar keine Schärfe mögen oder vertragen, können die Chilis auch komplett weglassen werden oder durch schärfefreie Züchtungen ersetzt werden.

Wir wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und würden uns freuen, wenn ihr einmal über eure Ergebnisse berichten würdet.

Gut Glut!
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Ein Kommentar

  • Leopold Ruff 03 / 02 / 2013 Antworten

    Ich bin Einsteiger und Selbstverköstiger.
    Wir sind in Ungarn, und haben zusätzlich zu den Speisen vorort noch spezielle Wünsche. Da sind natürlich Ratgeber übers Internet herzlich willkommen.
    Die besten Grüße vom Balaton, LR

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