Jalapeños sauer eingelegt als Sliced Jalapeños

Wohin soll man mit den ganzen Jalapeños, die man nicht sofort verarbeiten kann? Diese Frage stellt sich vielen Chilizüchtern gerade am Ende der Saison. Es wäre ja schade, die Beeren verderben zu lassen, denn die Jalapeño hat ein ausgezeichnetes Aroma bei einer milden Schärfe. Natürlich kann man sie trocknen und zu Pulver verarbeiten oder man räuchert die Jalapeños und stellt aus ihnen Chipotle her. Ebenso kann man Jalapeños auch einfrieren und bei Bedarf auftauen. Leider werden sie dabei oft matschig. Warum also nicht einfach die Jalapeños, ähnlich wie Gurken, sauer einlegen? Das geht recht schnell und konserviert die Chilis sehr gut.

Manch einer kennt vielleicht die sliced Jalapeños von diversen Fast Food Ketten und aus dem Supermarkt. Das sind nicht anderes, als sauer eingelegte Jalapeños. Wenn man sie selbst einlegt kann man aber auf Konservierungsstoffe und Antioxidantien verzichten und zudem genau den Geschmack erzielen, den man gern haben möchte. Wir haben vor einiger Zeit unsere letzten Jalapeños sauer eingelegt und nun verkostet. Das Ergebnis hat uns überzeugt, dass wir euch das Rezept einmal vorstellen möchten.

Wir haben uns bei diesem Rezept für eine Variante mit Senfkörnern und Meerrettich entschieden. Natürlich könnt ihr es eurem Geschmack anpassen.

Foto- sauer eingelegte Jalapeños

Werbung


Pepperworld Hot Shop

Hinweise

  • Je heißer der Essigsud beim Aufgießen ist, umso weicher werden die Jalapeños. Wer also bißfeste Chilis bevorzugt, sollte den Sud vorher abkühlen lassen.
  • Der Meerrettich hilft, die Farben der Chilis zu erhalten, da er hier als natürliches Antioxidationsmittel wirkt. Zusätzlich bringt er eine leichte Schärfe mit hinein, die das Aroma und die dezente Schärfe der Jalas unterstreicht.
Wie konserviert ihr eure Chilis? Legt ihr sie sauer ein, verarbeitet ihr sie zu Pulver oder macht ihr ganz andere Dinge mit ihnen? Wir würden uns freuen, wenn ihr uns eure Ideen in den Kommentaren mitteilen würdet!
Gut Glut!
Du willst nichts mehr verpassen?
Dann trage dich jetzt in unsere VIP-Liste ein! Du erhältst dann bei jeden neuen Beitrag eine kurze E-Mail von uns. Natürlich kannst du dich auch jederzeit wieder abmelden!
Ich stimme zu, dass meine Daten an MailChimp übertragen werden. ( Mehr Informationen )
Wir respektieren Ihre Privatsphäre


Kommentare

  • WoFu 29 / 09 / 2012 Antworten

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Einlegen von Jalapenos gemacht und gehe sehr ähnlich vor. Hier mein Rezept.

    Kürzlich habe ich ein zwei Jahre altes Glas eingelegter Jalapenos aus dem Keller geholt. Der Deckel war noch eingedellt und hat beim Öffnen geknackt, also war das Glas noch luftdicht verschlossen. Geschmacklich war es noch in bester Ordnung.

    Es macht einfach Spaß die Ernte von Vorjahren auch im Winter noch genießen zu können

    • Oliver 30 / 09 / 2012 Antworten

      Allein der Essig konserviert ja schon recht gut. Eingekocht halten solche Jalapeños jahrelang. Ideal also, wenn die Ernte mal in einem Jahr nicht so toll ausfällt. Klappt natürlich auch mit allen anderen Chilisorten.

  • Christian 30 / 06 / 2013 Antworten

    Was für ein Essig verwendet ihr? Geht ein 0815 Essig für 50 Cent/Liter?

    • Oliver 30 / 06 / 2013 Antworten

      Wir haben ganz normalen 5%igen Tafelessig verwendet. Das 0815 Zeug geht also problemlos, es muss kein Essig aus der Feinkostabteilung sein. 😉

  • Anny 25 / 08 / 2014 Antworten

    Hallo,

    habe meine Jalapenos mit dem oben angeführten Rezept eingelegt. Habe aber auf die 20-minütige Pasteurisierung vergessen. Jetzt nach vierwöchiger Ziehzeit, habe ich das Glas geöffnet und ein Stück probiert. Ich hatte den Eindruck beim Essen, dass sich Kohlensäure gebildet hat. Ist das normal? Habe generell fast keine Erfahrung im Sauer-Einlegen von Lebensmitteln…..

    lg, Anny

    • Oliver 25 / 08 / 2014 Antworten

      Hallo Anny,

      das Pasteurisieren ist ein ganz wichtiger Arbeitsschritt. Nur so werden die Jalapeños haltbar. Wenn du das Gefühl hast, dass sich Kohlensäure gebildet hat, haben die Jalas leider angefangen, zu gären. Das bedeutet leider, dass sie verdorben sind und nicht mehr verzehrt werden sollten. Also zur eigenen Sicherheit besser entsorgen.

  • Anny 26 / 08 / 2014 Antworten

    Danke für die Antwort! werde auf jeden Fall einen zweiten Versuch starten =)

  • Marion Köppel 30 / 08 / 2014 Antworten

    Servus Oliver,

    Das klingt nach einen Super Rezept und da ich mehr als genug Ernte da habe würde ich gerne gleich loslegen.
    Hast du einen Tipp wie du das mit dem Pasteurisieren am besten machst? Einfach großen Topf mit Wasser zum kochen bringen und Gläser reinpacken? Wie weit sollten sie im Wasser stehen. Oder hast du eine speziellers Gerät dazu verwendet?

    Danke für einen Tipp:-)

    LG Marion

    • Oliver 30 / 08 / 2014 Antworten

      Hallo Marion,

      ein spezielles Gerät braucht man dafür nicht. Wir haben einfach einen großen Bräter genommen, in den wir ein paar dünne Leisten gelegt haben, damit die Gläser nicht so klappern. Dort hinein kamen die Gläser. Das Wasser wurde bis knapp unterhalb des Deckels der Gläser in den Bräter gefüllt. Anschließend kam der Bräter auf den E-Herd und das Wasser wurde zum Kochen gebracht. Das Wasser muss dann 20 Minuten Kochen. Die Gläser anschließend herausnehmen und in dicke Handtücher gewickelt abkühlen lassen.

      Viele Grüße, Oliver

      • Marion 30 / 08 / 2014 Antworten

        Hallo Oliver,

        Das nenne ich mal prompte Antwort:-) vielen Dank.

        Und Gratulation zu dieser tollen Seite. Wir haben schon die nächsten Rezepte im Auge.

        Viele Erfolg und weiterhin viel Spaß,

        Marion

        • Oliver 30 / 08 / 2014 Antworten

          Vielen Dank für das Lob! So etwas hört man immer gern. Wir gerade dabei, neue Rezepte zu entwickeln und die Fotos dafür zu machen. Die werden wir dann innerhalb der kommenden Woche veröffentlichen.

          Viele Grüße, Oliver

  • Dirk 28 / 09 / 2014 Antworten

    Hallo..
    werden die jalapenos durch das pastauriesieren nicht weich oder labrig ? hätte sie gerne noch mit etwas biss ?
    mfg

    • Oliver 28 / 09 / 2014 Antworten

      Hallo Dirk,

      durch das Pasteurisieren verlieren die Jalas nur wenig Biss. Sie bleiben relativ fest. Ohne das Pasteurisieren halten sie sich nicht sehr lange! Diesen Schritt daher auf keinen Fall weglassen!

      Viel Grüße Oliver

  • Lena 08 / 09 / 2015 Antworten

    muss das mit jalapenos gefüllte glas während der 20 minütigen pasteuresierung komplett mit wasser bedeckt werden?

    • Jessica 08 / 09 / 2015 Antworten

      Hallo Lena! Das Glas muss nicht komplett bedeckt sein. Bei uns stehen die Gläser soweit im Wasser, dass sie ca. 2 cm aus dem Wasser schauen.

  • Alex 09 / 09 / 2015 Antworten

    Ich habe ebenfalls klasse Erfahrungen mit dem Einlegen von Jalapeños gemacht. Ich verfahre vom Rezept her nahezu identisch, außer, dass ich keine Pfefferkörner verwendet habe. Die Idee gefällt mir aber sehr gut, wird direkt ausprobiert 🙂

  • Amie 17 / 09 / 2015 Antworten

    Klasse Rezept, bin schon sehr gespannt was in 4 Wochen aus der letzten Ernte meiner ersten Jalapano Pflanzen wird 🙂 Eine Frage bleibt:
    Was ist eigentlich der Hintergrund zu dem einlegen In die Salzlake? Ich habe ein Stück nach dem einlegen probiert. Man hat davon nach dem abspülen gar nichts mehr geschmeckt.

    Mach weiter so
    Amie

    • Oliver 17 / 09 / 2015 Antworten

      Hallo Amie,

      beim Einlegen in Salzlake geht es in erster Linie nicht um den Geschmack und die Haltbarkeit. Die Jalas bleiben so knackiger nach dem Einlegen. Das Salz hat dabei auch eine konservierende Wirkung.

      • Amie 17 / 09 / 2015 Antworten

        So ein alter Artikel und immer noch so fix beim antworten 🙂 Respekt.
        Ich hatte halt den Eindruck, dass das Salz wegen der dicken Jalapenoschale gar nicht an die Frucht ran kam und deswegen nichts bewirkt hat. Denkst Du es könnte Sinn machen beim nächsten mal die Jalapenos vor dem Lakebad mit der Gabel anzustechen o.Ä.?

        • Oliver 17 / 09 / 2015 Antworten

          Das funktioniert auf jeden Fall. In der Regel dringt die Salzlake aber schon ausreichend ein. Durch das Einstechen werden sie aber auf jeden Fall ein wenig salziger. Also ideal, wenn man die Jalas ein wenig würziger mag.

Schreibe einen Kommentar