Die letzte Ernte vor dem Urlaub – Test der Scatolone-Tomaten

Heute mussten wir noch einmal ein paar Chilis und eine ganze Menge Tomaten ernten. Die reifen Früchte hätten die 2 Wochen nicht unbeschadet an den Pflanzen überstanden. So konnten wir heute noch einmal 593 Gramm Chilis und 5278 Gramm Tomaten ernten. Rechtzeitig vor unserem Urlaub waren auch die ersten Scatolone-Tomaten reif, sodass wir sie verkosten konnten. Zusätzlich vergleichen wir die Tomatensorten San Marzano 2 und Black Russian miteinander. Weiterhin beschreiben wir, wie wir unsere Tomaten düngen. Dabei kommen wir nach der Anzucht ganz ohne Kunstdünger aus.

Bild - reife Chilis mit Sortennamen

Die letzte Chiliernte vor unserem Urlaub

Die Chilis wurden bereits geputzt und liegen im Dörrgerät, sodass sie noch rechtzeitig trocken werden. Aufbewahrt werden sie nach dem Trocknen in luftdicht verschlossenen Kunststoffbehältern.

Bild - reife San Marzano, Scatolone und Black Russian Tomaten

Eine Menge Tomaten, die noch kurz vor dem Urlaub verarbeitet werden müssen

Aus den Tomaten wird heute noch mit Basilikum, Chili, Knoblauch und weiteren Zutaten Saft gekocht, der uns als Grundlage für diverse Saucen dient.

Verkostung der Scatolone-Tomaten

Die Scatolone ist eine sehr ertragreiche Tomatensorte, die zahlreiche Früchte mit einem Durchschnittsgewicht von mehr als 130 Gramm produziert. Im Vergleich mit anderen Sorten trägt die Scatolone sehr spät. Heute konnten wir die ersten Exemplare dieser Sorte ernten und haben sie natürlich sofort verkostet.

Im Geschmack ist die Scatolone der San Marzano sehr ähnlich.Die Scatolone hat ein ausgeprägtes Tomatenaroma mit ausgewogener Säure und Süße. Sie ist, wie auch die San Marzano, im Gegensatz zu den meisten Fleischtomaten nicht mehlig sondern schön saftig. Geeignet ist diese Sorte vorwiegend zur Herstellung von Saucen, zum Grillen und für Salate. Auch trocknen lassen sie sich ähnlich gut, wie San Marzano Tomaten.

Bild - Scatolone-Tomate im Schnitt

Eine Scatolone im Schnitt

Deutlich zu erkennen ist das dicke Fruchtfleisch und die verhältnismäßig wenigen Samen. Als Vergleich dazu haben wir auch die San Marzano 2 und die Black Russian für euch im Schnitt fotografiert.

Vergleich der Tomatensorten San Marzano 2 vs. Black Russian

Bild - San Marzano Tomate im Schnitt

Die San Marzano 2 im Schnitt

Auch bei der San Marzano 2 erkennt man gut das dicke Fruchtfleisch. Diese Sorte ist im Vergleich zur Scatolone ca. 25 – 50% kleiner, trägt aber etwas mehr Früchte, sodass sich der Gesamtertrag beider Sorten die Waage hält. Die Früchte hängen sehr lose an den Pflanzen. Daher muss man beim Ernten ein wenig aufpassen, nicht aus Versehen unreife Tomaten von der Pflanze zu lösen.

Die San Marzano 2 bildet starkwüchsige Pflanzen, die unbedingt gut abgestützt werden müssen. Im Spätsommer reifen zahlreiche Früchte mit einem Durchschnittsgewicht von ca. 60 bis 100 Gramm.

Bild - eine Black Russian Tomate im Schnitt

Black Russian im Schnitt

Die dunkle Black Russian unterscheidet sich deutlich von der San Marzano und der Scatolone. Ihr Fruchtfleisch ist wesentlich dünner und sie trägt mehr Samen. Dadurch enthält diese Sorte auch wesentlich mehr Flüssigkeit, wodurch sie sehr saftig ist. Diese alte Sorte ist sehr aromatisch und eignet sich vorwiegend für den Frischverzehr und für Salate.

Auch die Pflanzen der Black Russian sind sehr starkwüchsig und müssen, wie alle anderen Stabtomaten, gut abgestützt und ausgegeizt werden. Im Spätsommer sind die großen, sehr dunkel gefärbten Früchte mit einem Durchschnittsgewicht von 150 Gramm (Gewichte über 300 Gramm kommen regelmäßig vor) erntereif. Die reifen Früchte sind sehr druckempfindlich und müssen schnell verarbeitet werden.

Wie düngen wir die Tomaten?

Unsere Tomaten bekommen während der Anzucht unter Kunstlicht regelmäßige Gaben von Algoflash Universal. Der Boden unter dem Schutzdach wird vor dem Auspflanzen mit Thomaskali (enthält Kali und viel Phosphor) und Rinderdung-Pellets großzügig gedüngt. Bei Bedarf wird der Boden auch gekalkt.

Da die Pflanzen zum Wachsen sehr viel Stickstoff benötigen, geben wir ihnen während der Wachstumsphase regelmäßig Brennnesseljauche mit ins Gießwasser. Dieser natürliche Dünger liefert neben Stickstoff auch viele Spurenelemente, die die Pflanzen kräftigen.

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