Eine neue Pfanne aus Gusseisen ist nicht sofort einsatzbereit. Sie muss zunächst vorbehandelt werden. Hier wird erklärt, wie das richtig geht.

Zunächst wird die Pfanne in heißem Wasser mit Spülmittel eingeweicht und anschließend werden mit einer Bürste die Schutzschicht aus Wachs sowie mögliche Rückstände von der Herstellung der Pfanne weggeschrubbt.

Zwei neue Gusseisenpfannen
Zwei neue Gusseisenpfannen vor dem Einbraten
Gusseisenpfanne einölen
Die Pfanne wird mit Sonnenblumenöl gefettet.

Dann wird hocherhitzbares Fett (z.B. Sonnenblumenöl oder Biskin) bodenbedeckend in die Pfanne gefüllt. Dort hinein kommen Kartoffelschalen und reichlich Salz. Unter ständigem Wenden werden die Kartoffelschalen fast schwarz gebraten und dabei mit den Schalen und dem Salz der Boden geschrubbt. Dabei können evtl. Stärkereste am Pfannenboden kleben bleiben, das stört aber nicht.

Kartoffelschalen in die Pfanne geben
In die Pfanne aus Gusseisen werden Kartoffelschalen und Salz gegeben.
Die einsatzbereite Pfanne aus Gusseisen
Nach dem Auswischen ist die Pfanne aus Gusseisen einsatzbereit.

Die Kartoffelschalen werden dann aus der Pfanne entfernt und wieder kommt reichlich Salz in die Pfanne. Mit Hilfe eines Küchentuchs wird der Pfannenboden weiter geschrubbt. Nach einer Weile kann das Salz entfernt werden und die Pfanne ist gebrauchsfertig und kann getestet werden. Es darf nichts in der Pfanne kleben bleiben.

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Pfannen aus Gusseisen sind oft besser als moderne Pfannen mit Antihaftbeschichtung!

Ab jetzt darf die Pfanne nicht mehr mit Spülmittel in Kontakt kommen. Sie wird nur ausgewischt und leicht eingeölt.

Mit einer ordentlich eingebratenen Pfanne aus Gusseisen hat man lange Freude. Nach und nach entwickelt sich durch die Benutzung eine Patina, die zum Einen der Pfanne ihren unverwechselbaren Charakter verleiht und zum Anderen eine hervorragende Antihaftbeschichtung und einen sehr guten Rostschutz bildet.

Pfannen aus Gusseisen im Einsatz

Wir setzen unsere gusseisernen Pfannen sehr gern beim Grillen und Barbecue ein. Direkt über der Glut oder dem Feuer entstehen so tolle Gerichte, die man in der Küche nur schwierig zubereiten kann. Wer einmal selbst mit einer solchen Pfanne arbeiten durfte, wird sie nicht mehr hergeben wollen.

Kommentare

  • cz 26 / 06 / 2014 Antworten

    genau so und nicht anders wird´s gemacht –
    habe auf diese weise meine 50 cm eisenguss-pfanne für den betrieb
    eingebrannt – ergebnis: super – die pfanne wird nach jedem gebrauch
    besser – aaaaaaaaaaaaaaaber : kein spülmittel dran lassen –
    nur auswischen nach dem gebrauch –
    mit küchenkrepp, getränkt in etwas öl auswischen – und gut ist die fabrik –
    die >brat-patina< wird immer besser – nichts brennt mehr an –
    so muss das und so soll das sein

  • Peter 09 / 05 / 2015 Antworten

    Mein Feuertopf musste ich richtig Reinigen, also auch mit spülmittel und Drahtbürste. Die Patina war natürlich danach weg aber der Pott ist sauber. Nun werde ich versuchen die Patina wieder aufzubauen bzw. ein zu brennen. Mal sehen ob es klappt?

    • Oliver 09 / 05 / 2015 Antworten

      Einen Dutch Oven würde ich nicht einbraten, sondern einbrennen. Schön satt mit Sonnenblumenöl einreiben und dann ab in den Grill/Backofen, bis es nicht mehr riecht. Dann wird die Patina wie neu.

  • Ulf 01 / 07 / 2015 Antworten

    Wunderbar! Habe eine als Geschenk bekommen und hatte keine Ahnung, wie man sie reinigen muss. Zum Glück habe ich sie nicht mit Spüli angegriffen! 🙂 Danke für deine Tipps!

    LG

    Ulf

  • kfc 08 / 09 / 2016 Antworten

    Dank Deinen Tipp bekomme ich nun endlich die Pfanne wieder sauber! War fast am ausrasten 🙂
    Dankesehr und ein sonniges Wochenende!

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