Pfefferbeißer – ein leckerer Snack selbst gemacht

Viele Leute kennen Pfefferbeißer vom Fleischer oder aus dem Supermarkt als tollen Snack, den man schnell zwischendurch essen kann. Diese Rohwurst-Spezialität kann man recht einfach selbst herstellen, wenn man einen eigenen Räucherofen oder Räucherschrank besitzt. Wir möchten euch an dieser Stelle einmal zeigen, wie wir unsere Pfefferbeißer herstellen und verraten euch natürlich auch das Rezept dafür.

Selbstgemachte Pfefferbeißer nach dem Räuchern

Eine Ladung fertiger Pfefferbeißer frisch aus dem Rauch

Rezept für selbstgemachte PfefferbeißerEin paar Pfefferbeißer frisch aus dem Rauch

  • Zubereitungszeit: 2 Stunden
  • Wartezeit: 2 Tage (Umröten) + einige Tage zum Reifen
  • Räucherzeit: 4 x 8 Stunden

Zutaten

  • 60% mageres Schweinefleisch (Schweinelachs)
  • 40% Schweinebauch, ohne Schwarte

je Kg Fleisch

  • 25 g Nitritpökelsalz
  • 2 g schwarzer Pfeffer, geschrotet
  • 2 g schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 g Muskat, gemahlen
  • 1 g Puderzucker

außerdem

  • Schafssaitlinge Kaliber 20/22

Zubereitung

  1. Das Fleisch von Sehnen und überschüssigem Fett befreien und in wolfgerechte Stücke schneiden. Die Gewürze vermengen und gut mit dem Fleisch vermischen. Anschließend das Fleisch kalt stellen, bis die Temperatur nur noch wenige °C beträgt.
  2. Nach dem Kühlen das Fleisch durch die mittlere Scheibe des Fleischwolfs drehen und noch einmal gut durchkneten. Dann für weitere 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit die Schafssaitlinge wässern und durchspülen.
  3. Das Brät in die Saitlinge füllen. Dabei darauf achten, dass keine Luftblasen mit hinein gelangen. Die Würste ein bis zwei Tage an einem kühlen und luftigen Ort umröten lassen. Anschließend in 4 Räuchergängen a 8 Stunden kalt räuchern.

 

Bilderstrecke

Natürlich haben wir die Bilder der Zubereitung unserer Pfefferbeißer auch in einer Bilderstrecke für euch zusammengefasst. Hier haben wir die Pfefferbeißer allerdings mit fettem Speck statt Schweinebauch zubereitet. Dadurch sind sie nicht so gut umgerötet und waren ein wenig zu fett.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise für die Zubereitung der Pfefferbeißer

  • Wenn der Schweinebauch zu mager sein sollte, kann man ein wenig fetten Speck dazugeben. Dieser darf aber nicht geräuchert sein.
  • Die Pfefferbeißer halten sich frisch mehrere Tage im Kühlschrank. Wer sie länger aufbewahren will, kann sie noch für eine Woche an einem kühlen, luftigen Ort nachreifen lassen. Dabei verlieren die Pfefferbeißer Wasser und werden auch härter.
  • Die fertigen Pfefferbeißer lassen sich hervorragend vakuumieren. So halten sie wochenlang.
  • Wer gern ein wenig mehr Feuer in seine Pfefferbeißer bringen möchte, kann zusätzlich noch scharfes Chilipulver zum Brät geben.
  • Pfefferbeißer sollten nicht erhitzt werden. Wie alle gepökelten Wurst- und Fleischwaren können sich dabei schädliche Stoffe bilden.

Natürlich haben wir auch das Rezept für diese leckeren Pfefferbeißer für euch in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und würden uns über eure Kommentare, Fragen und Anregungen freuen!

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