Physalis-Mascarpone-Tarte aus dem Grill

Am vergangenen Wochenende hatten wir bekanntlich die ersten Nachtfröste, aber an unseren Physalispflanzen hingen noch einige reife Beeren, die vorher unbedingt noch verarbeitet werden mussten. Da traf es sich gut, dass wir noch kein Dessert für das Grillen am Wochenende hatten. So überlegten wir uns also, was wir denn mit den Physalis anfangen könnten.

Die meisten Leute kennen Physalis nur als Dekoration, bestenfalls noch als Marmelade. Dabei kann man mit den süßen Beeren eine Menge anstellen. Wir entschieden uns dafür, eine Tarte mit Physalis im Kugelgrill zu backen. Die Zubereitung gelingt natürlich auch problemlos im Backofen.

Kombinieren wollten wir die süßen Beeren mit einer Mascarpone-Creme, in die als kleines Highlight eine Prise scharfes Chilipulver hinein gegeben werden sollte. Dadurch wird die Creme nicht scharf, aber man erlebt beim Essen ein leichtes, angenehmes Kribbeln auf der Zunge. Mit dieser Idee schienen wir genau richtig zu liegen: das fertige Rezept schlug bei unseren Gästen ein, wie eine Bombe.

Ein Stück Tarte mit Physalis und Mascarpone-Creme.

Ein Stück Physalis-Mascarpone-Tarte

Rezept für Physalis-Mascarpone-Tarte

  • Ergibt: Tarte für eine Springform Ø 26 cm
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Backzeit: 45 Minuten

Zutaten

Teig

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Eiswasser

Creme

  • 500 g Mascarpone
  • 80 g Puderzucker
  • 1 TL Puddingpulver Vanille
  • 1 Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Chilipulver

zusätzlich

  • 300 g Physalis
  • Semmelbrösel und Butter für die Form

Zubereitung

  1. In einer Schüssel das Mehl mit der Butter zu Flocken kneten. Dann den braunen Zucker und das Wasser einkneten und so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Von den Physalis einige Beeren zur Dekoration beseite legen. Den Rest in Scheiben schneiden. Für die Creme in einer Schüssel die Mascarpone mit Puderzucker, dem Mark einer Vanilleschote, Puddingpulver und ein wenig scharfem Chilipulver gut vermengen.
  3. In der Zwischenzeit den Grill zum indirekten Grillen vorbereiten und auf 225 °C vorheizen. Eine Springform oder Tarteform (Ø 26cm) buttern und mit Semmelbrösel ausstreuen. Den Teig hineinkneten und mit einer Gabel einige Löcher hinein stechen. Anschließend im Kugelgrill 15 Minuten blindbacken. Dann die Physalisscheiben darauf verteilen, mit Puderzucker bestreuen und weitere 30 Minuten backen.
  4. Nach dem Backen die Creme auf der ausgekühlten Tarte verteilen und mit den restlichen Physalis verzieren.
  • Zubereitungsart: indirektes Grillen
  • Gang: Dessert
  • Schwierigkeitsgrad: mittel

 

Bilderstrecke

Die Zubereitung dieser leckeren Tarte haben wir für euch auch in der folgenden Bilderstrecke dokumentiert.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Ein paar kleine Hinweise

  • Natürlich kann man den Teigboden dieser Tarte auch problemlos im Backofen backen. Dazu den Backofen einfach auf 225 °C Umluft vorheizen und den Boden backen. Eventuell die Backzeit dabei ein wenig reduzieren.
  • Wann der Teig ausreichend gebacken wurde, hängt ein wenig vom Gefühl ab. Je dünner der Teig ausgelegt wurde, umso schneller ist er fertig. Stecht am besten mit einem Holzspieß hinein und überprüft so, ob der Mürbeteig fertig ist.
  • Chili ist bei diesem Rezept keine Pflichtzutat. Das scharfe Pulver gibt nur einen kleinen Extrakick. Wir empfehlen, eine aromatische, sehr scharfe Sorte, wie Habanero oder Bhut Jolokia zu verwenden. Handelsüblicher Cayennepfeffer sollte nach Möglichkeit nicht verwendet werden, da er den Geschmack der Tarte negativ beeinflussen kann.

Wie gewohnt findet ihr dieses Rezept auch wieder archiviert in unserer Rezeptdatenbank. Natürlich liegt es auch wieder zum Ausdrucken vor. In unserem Forum kann ebenfalls wieder über dieses Rezept und viele andere Dinge diskutiert werden.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbacken und freuen uns schon auf eure Kommentare, Fragen und Anregungen!

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Kommentare

  • Sandra 05 / 01 / 2013 Antworten

    Oh das klingt aber sehr lecker! Wenn meine Physalis in diesem Jahr wieder Früchte tragen, werde ich das auch mal ausprobieren. Ich habe im letzten Jahr zum ersten Mal Physalis angebaut und mich daher noch zaghaft an die eher klassischen Rezeptvarianten gewagt. Zeit also für neue Experimente!! Der Sommer kann kommen 🙂

    • Oliver 05 / 01 / 2013 Antworten

      Hallo Sandra,

      ich drücke dir die Daumen, dass deine Physalis ordentlich tragen. Selbst geerntet schmeckt es einfach immer besser, als aus dem Supermarkt. Wir werden in diesem Jahr leider keine anbauen können, uns fehlt einfach der Platz (trotz 2000 m² Garten).

      Lass dann mal von dir hören, wie dir die Tarte geschmeckt hat. Die gelingt ja auch problemlos im heimischen Backofen.

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