Leichte und leckere Pilzpfanne

Fast jeder kennt sie und viele lieben sie: die leckere Pilzpfanne vom Rummel oder Weihnachtsmarkt. Durch ihre schnelle Zubereitung ist sie ideal, wenn man mal wieder keine Zeit zum Kochen hat. Aber auch im Rahmen einer Low-Carb Diät oder einfach als leckere Beilage eignet sich so eine herzhafte Pilzpfanne hervorragend.

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, die bekannte Pilzpfanne noch etwas nach unserem Geschmack zu verändern. So kommen neben Champignons bei uns auch Pfifferlinge und Kräuterseitlinge mit hinein. Statt einer kalorienreichen Sahnesauce gibt es zu unserer Pilzpfanne einfach eine leichte Aioli. Ob vom Grill oder vom heimischen Herd: dieses Gericht gelingt schnell und einfach.

Ein Bild von einer Pilzpfanne mit Aioli

Eine leichte Pilzpfanne mit leckerer Knoblauch-Aioli

Bei uns kommt diese leckere Pilzpfanne, die wir noch ein wenig mit Frühlingszwiebeln und selbst geräucherten Speck aufpeppen, regelmäßig auf den Tisch. Aus diesem Grund wollen wir euch das Rezept für dieses gesunde Gericht einmal vorstellen.

Rezeptfoto einer leichten Pilzpfanne
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Rezept „Leichte Pilzpfanne“

Gang Hauptgericht
Zubereitungsart Braten
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 600 g Champignons
  • 300 g Kräuterseitling alternativ Austernseitlinge
  • 300 g Pfifferlinge
  • 1 ½ Bund Frühlingszwiebeln
  • 80 g bunter Speck
  • 80 g fetter Speck
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Den bunten und den fetten Speck fein würfeln und bis zum Gebrauch zur Seite stellen. Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.
  2. Den fetten Speck in eine große Pfanne geben und langsam auslassen. Wenn der fette Speck glasig wird den bunten Speck dazu geben und weiter auslassen. Die Pilze zum Speck geben und solange braten, bis sie fast gar sind. Dann werden die Frühlingszwiebeln dazu gegeben und kurz mitgebraten. Die Pilze mit Salz und Pfeffer würzen und kurz ziehen lassen.
  3. Die fertig Pilzpfanne auf vorgewärmten Tellern anrichten, etwas selbst gemachte Aioli daraufgeben und heiß servieren.

Hinweise

  • Wenn ihr keine Kräuterseitlinge bekommen könnt oder euch der recht hohe Preis abschreckt, könnt ihr auch die wesentlich günstigeren Austernseitlinge verwenden. Oftmals kommen diese auch unter dem Namen “Kalbfleischpilz” oder anderen Fantasienamen auf den Markt.
  • Der Mythos, man könne Pilzgerichte nicht aufwärmen, stammt noch aus der Zeit vor der Erfindung des Kühlschranks. Pilzeiweiß ist leicht verderblich. Wenn man die Pilzpfanne im Kühlschrank aufbewahrt und vor dem Servieren noch einmal auf mindestens 70 °C erwärmt, besteht beim einmaligen Aufwärmen keine Gefahr und ihr könnt dieses Gericht durchaus auch am nächsten Tag noch einmal essen.
  • Wenn ihr bei unserem Rezept für die Pilzpfanne den Speck weglasst und stattdessen Margarine oder Pflanzenöl zum Braten verwendet, ist dieses Gericht sogar für Veganer geeignet!
  • Pilze bestehen zu über 90% aus Wasser und enthalten kaum Kalorien. Stattdessen enthalten sie wertvolles Eiweiß, Kalium und relativ viele B-Vitamine. Daher ist dieses Gericht sehr gut für eine gesunde Ernährung geeignet.

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Esst ihr auch so gern Pilze, wie wir? Verratet uns doch einmal eure Zubereitungsarten von Pilzen aller Art! Natürlich freuen wir uns auch über Kommentare, wie euch diese Pilzpfanne schmeckt! Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!
Gut Glut!
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Kommentare

  • Martin 20 / 04 / 2015 Antworten

    Die Aioli mache ich bestimmt mal nach. Was genau meinst Du mit “bunter Speck”?

    • Oliver 20 / 04 / 2015 Antworten

      Mit “bunter Speck” ist gut durchwachsener, geräucherter Bauchspeck gemeint. Bei uns natürlich selbst gemacht.

      Die Aioli musst du wirklich mal probieren. Die gehört bei uns zum Grillen inzwischen genauso fest dazu, wie das Schutzbier. 😉

  • Sascha Roterberg 20 / 04 / 2015 Antworten

    Das schaut mal wieder super aus! Ich glaube, ich muss auch unbedingt mal zum Kurs “Wie knipse ich mein Essen” bei dir vorbei schauen!

    Kommt auf die viel zu lange ToDo Liste!

    • Oliver 20 / 04 / 2015 Antworten

      Moin Sascha,

      das ist eigentlich gar nicht so schwer. Eine DSLR (muss keine Vollformat sein) mit einem guten Objektiv, 2 Blitze mit Softbox oder Schirmen und ein paar Reflektoren und Diffusoren. Das reicht völlig aus. Draußen nehmen wir auch gern verfügbares Licht, so lange es nicht zu hart ist.

  • René 11 / 05 / 2015 Antworten

    Hallo Oliver,

    diese leckere Pilzpfanne habe ich am Samstag auch gemacht.

    Danke für das tolle Rezept!

    • Oliver 11 / 05 / 2015 Antworten

      Gern geschehen. Ich hoffe, dir hat die Pilzpfanne genauso gut geschmeckt, wie uns.

  • flachgriller 08 / 07 / 2015 Antworten

    Das Rezept muss ich mir ja mal direkt ausdrucken. Danke!

  • Karsten 21 / 09 / 2015 Antworten

    In den Herbst passt deine Pilzpfanne ziemlich gut – werde ich demnächst ausprobieren. Bisher habe ich Pilze immer mit Geschnetzeltem und Sahnesoße zu Spätzle oder Knödeln gemacht. Deine Variante mit Speck stelle ich mir aber zu Reis und Brot sehr gut vor. Natürlich nur, so lange man keine Low-Carb-Diät macht. 😉

    • Oliver 21 / 09 / 2015 Antworten

      Hallo Karsten,

      bei einer Low-Carb Diät kann man die Pilzpfanne auch einfach ohne Beilagen essen. Das schmeckt auch superlecker – einfach etwas mehr auf den Teller schaufeln. 😉

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