Putenbrust “California”

Putenbrust gilt als gesund, da sie kaum Fett, dafür aber jede Menge Proteine enthält. Leider wird eine Putenbrust bei der Zubereitung sehr schnell trocken und ohne die richtige Würzung ziemlich fade, sofern man sie im Supermarkt gekauft hat. Daher wird sie oft zu Geschnetzeltem oder zu Bratenaufschnitt verarbeitet und mit Gewürzen regelrecht erschlagen.

Wir haben uns der Herausforderung gestellt, einen Putenbraten zuzubereiten, der nicht trocken und geschmacklos ist und dabei dennoch mit wenigen Gewürzen auskommt. Dazu sollte die Putenbrust in ein wenig Geflügelbrühe im Ofen geschmort werden, ohne vorher angebraten zu werden. Zu dem Braten wollten wir eine leckere Orangensauce mit Mandeln servieren. Die Orangen sollten bereits beim Schmoren mit zur Putenbrust geben, denn die Säure der Orangen macht das Fleisch weich und zart. Nach dem Essen waren wir uns einig: das Rezept für diese Putenbrust "California" müssen wir veröffentlichen.

Ein Tellerbild eines Putenbratens mit Gemüse

Putenbrust "California" angerichtet mit Gemüse und der Orangensauce

Rezept für Putenbrust "California"

  • Ergibt: 6 Portionen
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Garzeit: ca. 1½ Stunden

Zutaten

  • 1 Putenbrust (ca. 1,2 kg)
  • Salz
  • Chilipulver nach Wahl (wir verwenden Habanero)
  • ½ TL gemahlener Koriander
  • 2 EL Öl
  • 500 g Möhren
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Bio Orangen
  • 100g Mandelkerne (ohne Haut)
  • 1 EL Stärke
  • 400 ml Geflügelbrühe

Zubereitung

  1. Die Putenbrust waschen und trocken tupfen. Anschließend wird die Putenbrust in Form gebracht und mit Küchengarn gebunden und mit Salz und Chilipulver gewürzt. Währenddessen wird der Backofen auf 200 °C (Umluft: 175 °C) vorgeheizt. Nun wird das Öl in einen ofenfesten Bräter gegeben und die Putenbrust hinein gelegt. Dann wird die Putenbrust im Backofen geschmort, bis sie eine Kerntemperatur von 80 °C erreicht hat (ca 1½ Stunden).
  2. Nach 30 Minuten wird die Hühnerbrühe angegossen. Dann werden die Möhren geschält und in walnussgroße Stücke geschnitten. Die Zwiebel wird gepellt und in grobe Würfel geschnitten. Dann den Knoblauch pellen, halbieren (wenn ein Keim vorhanden ist, diesen entfernen). Danach eine Orange gründlich mit heißem Wasser waschen, trocken reiben und ungefähr die Hälfte der Schale mit einen Sparschäler sehr dünn abschälen. Die Schale wird dann in ca. 2 cm lange sehr dünne Streifen geschnitten. Dann werden die beiden Orangen filetiert und der Saft dabei aufgefangen.
  3. Nach 50 Minuten Schmorzeit werden die Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Mandeln und die Hälfte der Orangenfilets und Schale zu der Putenbrust gegeben. Sobald die Kerntemperatur erreicht ist, wird die Putenbrust heraus genommen und warm gestellt. Der Orangensaft und die die restlichen Orangenfilets werden in den Fond gegeben, der noch einmal kurz aufgekocht wird. Die Stärke wird mit etwas Wasser glatt gerührt und der Fond damit etwas gebunden.
  4. Die Putenbrust in Scheiben schneiden und mit dem Gemüse und der Sauce auf einer Servierplatte anrichten. Dazu passen Kroketten, Herzoginkartoffeln oder auch Kartoffelklöße.
  • Zubereitungsart: Schmoren
  • Gang: Hauptgericht
  • Schwierigkeitsgrad: einfach

 

Bilderstrecke

Die Bilder der Zubereitung unserer Putenbrust haben wir für euch in der folgenden kleinen Bilderstrecke zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Statt Mandeln kann man auch Cashewkerne verwenden. Dabei sollte man darauf achten, dass man ungesalzene Cashewkerne kauft.
  • Dieses Rezept eignet sich auch hervorragend für eine ausgelöste Putenkeule. Achtet in dem Fall aber darauf, dass auch die Sehnen entfernt werden.
  • Natürlich sind Schmorgerichte, wie diese Putenbrust, ideal für den Dutch Oven geeignet. Wenn man das vorhat, sollte dieser aber möglichst oft im Einsatz gewesen sein, damit er eine ordentliche Patina besitzt. Ohne diese Patina würde die Säure der Orangen das Gusseisen des Dutch Ovens angreifen.
  • Noch besser, als mit fertig gemahlenem Koriander schmeckt die Putenbrust, wenn man die Koriandersaat selbst im Mörser zerreibt. Idealerweise baut man im eigenen Garten ein wenig Koriander an. Dann wird das Ganze besonders würzig.

Wie gewohnt haben wir auch dieses Rezept wieder zum Ausdrucken in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen und freuen uns auf eure Fragen, Kommentare und Anregungen!

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