KOKOKO-Kokoskohle von McBrikett im Test

Bereits im vorigen Jahr haben wir Kokoskohle zum Grillen und Barbecuen unter die Lupe genommen. Grund genug, auch die KOKOKO-Kokosbriketts von McBrikett einem Praxistest zu unterziehen. Was diese Kohle taugt, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

10 Kilogramm Kokosbriketts im Karton

10 Kilogramm Kokosbriketts im Karton

Kokoskohle von McBrikett – Varianten und Liefermengen

Dank McBrikett konnten wir vor einiger Zeit 10kg der Restaurant-Version der KOKOKO-Kokoskohle testen. Die Briketts sind in 2 Varianten verfügbar:

  • KOKOKO BBQ: mit einer Länge von 8 cm und einem Durchmesser von 4,2 cm ideal für den Privatgebrauch
  • KOKOKO GASTRO: mit einer Länge von 15 cm und einem Durchmesser von 4,5 cm ideal für Gastronomie, große Grillpartys aber auch für den BBQ-Smoker

Geliefert werden die Briketts in praktischen Kartons mit jeweils 10 Kilogramm Inhalt, in welche die Kokoskohle sauber eingestapelt ist. So entsteht beim Transport kaum Bruch und man erhält auch wirklich Briketts und keinen Kohlenstaub. Die Variante “KOKOKO BBQ” gibt es außerdem auch in handlichen 2 kg Papiersäcken.

Erster Eindruck und Anzündverhalten

Bereits der erste Eindruck nach dem Auspacken fiel positiv aus. Die Kokoskohle ist sehr dicht gepresst und man bekommt kaum schmutzige Hände beim Anfassen. Kohlenstaub fanden wir praktisch keinen im Karton. Lediglich 1 Brikett war durch den Transport zerbrochen – vorbildlich! Also schnell ein paar Grillanzünder vorbereitet.

Grillanzünder aus Holzwolle

Angezündet haben wir, wie immer, mit ökologischen Holzwolle-Anzündern

Zum Anfeuern verwendeten wir wachsgetränkte Holzwolleanzünder, die wir kurz ohne Anzündkamin lodern ließen, damit eventuelle Rauchentwicklung durch die Anzünder den Test nicht verfälscht. Nach rund einer Minute kam dann der Anzündkamin mit der Kokoskohle über die Anzünder.

Kokoskohle im Anzündkamin

Kokoskohle im Anzündkamin

Wie erwartet, gab es praktisch keinen Rauch und keine üblen Gerüche, wie man sie oft bei preiswerter Holzkohle findet. Lediglich ein leichter, angenehmer Geruch eines Holzfeuers lag in der Luft. Ein gutes Zeichen, dass keine Fremdstoffe oder Wasser in der Kohle enthalten sind.

Im Gegensatz zu preiswerten Holzkohlebriketts lässt sich die KOKOKO-Kokoskohle ein wenig schwerer entzünden. Nach rund 25 bis 30 Minuten ist sie aber durchgeglüht und kann verwendet werden. Ein kleiner Nachteil, der vermutlich durch die hohe Dichte entsteht. Diesen Nachteil nimmt man aber gern in Kauf, denn dadurch brennen diese Briketts auch viel länger, als herkömmliche Holzkohlebriketts!

Test im Kugelgrill

Natürlich wollten wir auch wissen, ob das Versprechen

Wer mit KOKOKO grillt, braucht nicht nur viel weniger Kohle zum Grillen, da KOKOKO drei mal so lange hält und heißer wird als Kohle aus Holz, sondern man spart sich auch eine Menge Platz beim Lagern und dem Transport.

auch wirklich zutrifft. Also haben wir zum Test einen 47 cm Kugelgrill mit glühenden Gastro-Briketts bestückt. Und siehe da: das Versprechen trifft absolut zu! Mit nur 7 der Briketts haben wir den Grill auf rund 350 °C gebracht, bei einer Außentemperatur von 6 °C.

Kokoskohle im 47er Kugelgrill

Nur 7 Briketts im 47er Kugelgrill reichten für 350 °C

Die Kohle glüht dabei extrem lange. Bei den BBQ-Briketts sind 4 Stunden durchaus möglich, die Gastro-Briketts halten bis zu 6 Stunden! Ideal also auch für lange Grillabende oder Longjobs im Smoker. Ein Minion-Ring z.B. im Water Smoker kann so locker bis zu 12 Stunden durchhalten, ohne dass man sich darum kümmern müsste.

Brennwert und Asche

Der Heizwert der Kokoskohle liegt mit 30 MJ/kg rund 50% höher, als bei herkömmlichen Holzkohlebriketts. Das merkt man zum einen durch die große Hitze, die die Kokosbriketts erzeugen, zum anderen durch die geringe Aschemenge, die nach dem Grillen zurückbleibt.

Feine Asche von Kokoskohle

Die Kokoskohlen erzeugen nur sehr wenig Asche

Je weniger Asche nach dem Grillen zurückbleibt, umso mehr Kohlenstoff enthält die Kohle. Je mehr Kohlenstoff enthalten ist, umso heißer und langanhaltender die Glut. Bei den KOKOKO-Briketts bleiben, bezogen auf das Ausgangsgewicht, nur rund 3 bis 5% Asche zurück. Das sind bis zu 80% weniger, als bei Holzkohle!

Unser Fazit

Award für sehr hohe QualitätDie Kokoskohle von McBrikett ist eine absolute Kaufempfehlung! Der etwas höhere Preis sollte auf keinen Fall abschrecken: am Ende spart man durch den geringeren Verbrauch und die sehr lang anhaltende Glut im Gegensatz zu billiger Kohle eine Menge Geld.

Kokoskohle besteht zu 100% aus natürlichen Abfallprodukten der Kokosmilchindustrie. Kein Baum muss dafür gefällt werden und der Rohstoff wächst sehr schnell wieder nach. Fremdstoffe sucht man hier vergeblich und die Kohle ist CO2-neutral.

Durch praktisch nicht vorhandene Rauch- und Geruchsentwicklung sind KOKOKO Briketts auch ideal, wenn sich die Nachbarn sonst vom Geruch belästigt fühlen.

Gut Glut!
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Kommentare

  • Peter Widmer 15 / 04 / 2014 Antworten

    Wo kann ich KoKoKo-Kokoskohle kaufen oder beziehen?
    Ich habe einen Tischgrill von einem Restaurantbesitzer gekauft der Altershalber aufgehört hat. Er brauchte ihn für Charbonnade zu machen! Er brauchte immer die KoKoKo-Kohle die mann in den grösseren Landis kaufen kann sagte er mir. Aber leider finde ich sie nirgends! Können sie mir sagen wo ich diese KoKoKo-Kohle kaufe oder beziehen kann?
    Mich würden die Preise vom 10kg Pach und 2kg Sack plus Anfeuerungskamin interessieren .

    Bester Dank für ihre Bemühungen

    Peter Widmer

    • Oliver 15 / 04 / 2014 Antworten

      Die KoKoKo-Kohle gibt es ausschließlich im Versand direkt vom Anbieter McBrikett. Der Link steht im Artikel. Der Versand ist recht schnell und die Versandkosten sind sehr fair. Die Preise kann man direkt im Online-Shop von McBrikett erfahren.

      Als Anzündkamin kann ich den Weber Rapid Fire nur empfehlen. Der kostet zwar 25 bis 30 Euro, hält dafür aber viele Jahre durch und man verbrennt sich nicht die Hände.

  • Claudio 06 / 05 / 2014 Antworten

    Hi, hast Du bereits Erfahrungen mit der Minion Methode und den KOKOKOs gemacht? Wie schichtest du die Briketts auf? Stehend? Liegend? Überlappend? Kann mir vorstellen, dass es schwierig wird den Ring am laufen zu halten aufgrund des “schlechteren” Zündverhaltens.

    Schöner Blog!

    Viele Grüße
    Claudio

    • Oliver 06 / 05 / 2014 Antworten

      Ein Minion Ring funktioniert ganz wunderbar. Die Briketts brennen so heiß, dass sie trotz den etwas schlechteren Zündverhaltens die nachfolgenden Briketts zünden. Ideal für einen Minion Ring sind dabei die kurzen Briketts, man kann aber auch die langen einfach mit einem Hammerschlag teilen und dann leicht überlappend wie Fischschuppen im Smoker oder Grill einschichten.

      • Claudio 07 / 05 / 2014 Antworten

        Hi Oliver, danke für die schnelle Antwort! Dann hoffe ich, daß sie bald wieder lieferbar sind!

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