Chilizucht 2012 – Das Pikieren der Pflanzen

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Gestern ging es endlich weiter mit unserer Chilizucht 2012. Wir konnten zahlreiche Pflanzen bereits pikieren und unter die Leuchtstoffröhren umsiedeln. Einige Sorten müssen wir nachsäen, da die Keimquote bei diesen Sorten leider bei 0 lag. Dies gilt für die Sorten Ancho Poblano, Fatalii, Habanero Golden, Habanero Hot Lemon und Trinidad Perfume. Alle anderen Sorten haben fast durchweg eine Keimquote von 100% erzielt. Selbst bekannte Schwerkeimer, wie Bhut Jolokia und 7pot sind sehr gut aufgelaufen. Woran es bei den nicht gekeimten Sorten lag, wissen wir nicht. Zum Glück ist noch ein wenig Zeit, sodass wir noch einmal aussäen können.

Einige Chilikeimlinge in Perlite kurz vor dem Pikieren

Keimlinge in Perlite

Das Pikieren bei der Verwendung von Perlite als Anzuchtsubstrat

Anders, als in Anzuchterde wird bei Perlite bereits pikiert, wenn die Keimlinge groß genug sind und ihre Keimblätter entfaltet sind. Man wartet nicht auf richtige Laubblätter, da sich diese in Perlite nicht bilden können und man durch das frühe Pikieren eine Reihe von Vorteilen hat:

  • Beim frühen Pikieren haben die Pflanzen weniger Saugwurzeln, die verletzt werden könnten und sich kleinen Verletzungen der Wurzeln gegenüber toleranter.
  • Durch das frühzeitige Pikieren können sich die Pflanzen in der Pflanzerde kräftiger und schneller entwickeln. Unsere verwendete Pflanzerde enthält dazu einen sogenannten Wurzelaktivator, der das Wurzelwachstum fördert.
  • Man hat einen kleinen zeitlichen Vorteil. Durch das frühe Pikieren können die Pflanzen früher unter das Kunstlicht gestellt werden, wodurch sie gedrungener wachsen. Die Gefahr des Spargelns wird so verringert.

Bereits seit einigen Jahren verwenden wir als Substrat nach dem Pikieren Compo Sana Pflanzerde. Diese Erde hat sich als optimal für unsere Pflanzen erwiesen. Sie ist zwar teurer, als billige Blumenerde vom Discounter, aber wesentlich hochwertiger. Nicht nur, dass in dieser Erde der Wurzelaktivator vorhanden ist, sie ist auch sauberer. Aus billiger Erde haben wir in früheren Jahren sogar schon Pilze spriessen sehen!

Chilipflanzen kurz nach dem Pikieren

Einige Keimlinge unter der Lichtanlage

Wir pikieren unsere Pflanzen grundsätzlich in eckige 9 cm Töpfe, da diese sich unter der Kunstlichtanlage optimal anordnen lassen und den Pflanzen genug Platz bieten, bis sie Ende März in die Gewächshäuser gepflanzt werden.

Die Paprika sind auch pikiert

Heute haben wir uns daran gemacht, auch unsere Paprika zu pikieren. Hier erreichten wir bei allen Sorten, bis auf 2 Ausnahmen, eine 100% Keimquote. Die beiden Ausnahmen, Edes Füszer und Alma Paprika, waren uns aber schon im Vorraus relativ klar. Beide Sorten stammen direkt aus Ungarn. Dort werden die Beeren leider meist unreif geerntet, was die Keimquote natürlich drastisch reduziert. Auch hier werden wir nachsäen, genug Saatgut ist ja vorhanden.

Alle anderen Paprikasorten konnten wir heute pikieren, sodass es unter unserer Lichtanlage langsam eng wird. Die noch fehlenden Pflanzen werden gerade so noch Platz finden. Daher werden wir für die Saison 2013 wohl definitiv die Lichtanlage vergrößern müssen.

Zahlreiche Pflanzen unter Kunstlicht

Es wird voll unter den LSRs

Ein kleines Samenpaket kam auch noch

Unsere Gemüsesamen für dieses Jahr sind nun auch endlich vollständig. Die Firma N.L. Chrestensen aus Erfurt hat heute unsere bestellten Samen, Steckzwiebeln, Knoblauch und einen sogenannten Sauzahn geliefert.

Eine Saatgutlieferung für den Gemüsegarten

Die Lieferung von N.L. Chrestensen

Da kann das Säen bald weitergehen und mit dem Sauzahn können wir den Boden in den Gewächshäusern gut auflockern. Natürlich berichten wir auch weiter über unsere Chili- und Paprikazucht.

Gut Glut!

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Kirsch-Rotkohl – eine tolle Beilage für viele Gerichte

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Jedes gute Hauptgericht braucht auch eine passende Beilage. Sehr beliebt dabei ist Rotkohl, der zu vielen deftigen Gerichten passt. Gerade bei dieser Beilage kann man zum Glück fast nach Belieben experimentieren, sodass es mit immer neuen Varianten nie langweilig wird. Wir haben uns gedacht, "Warum nicht einfach mal eine Beilage mit Kirschen und Rotkohl zubereiten?" und haben uns daran gemacht, diese Idee einmal auszuprobieren. Ein Rezept zur Anregung war schnell gefunden und so begannen wir ein wenig zu experimentieren und zu verändern. Das Ergebnis war eine leckere Beilage, die besonders in die Winterzeit passt und hervorragend mit vielen rustikalen Bratengerichten harmoniert.

Rotkohl mit Kirschen als Beilage

Der fertige Kirsch-Rotkohl

Rezept für den Kirsch-RotkohlKirschrotkohl in einer Glasschale serviert

  • Ergibt: 8 Portionen
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Zubereitungszeit: ca. 1¾ Stunden

Zutaten

  • 1 Rotkohl, ca. 1,5 kg
  • 125 g getrocknete Kirschen
  • 50 g Gänseschmalz
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 6 Gewürznelken
  • 100 g Sauerkirschkonfitüre
  • 75 ml Granatapfel-Balsamico
  • 125 ml Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

  1. Die Zwiebel pellen und in feine Würfel schneiden. Äußere Blätter des Rotkohls entfernen. Den Rotkohl waschen, vierteln und in feine Streifen schneiden. Die getrockneten Kirschen grob hacken. In einem Topf das Schmalz erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Nun die Lorbeerblätter, die Nelken und die getrockneten Kirschen dazugeben und einige Minuten mit andünsten. Danach den Rotkohl dazugeben und ca. 10 Minuten dünsten. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
  2. Anschließend die Kirschkonfitüre, den Granatapfel-Balsamico und das Wasser hinein geben und gut umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Nun aufkochen und bei mittlerer Hitze, zugedeckt ca. 1½ Stunden schmoren. Danach noch einmal abschmecken und servieren.

 

Hinweise für diese Beilage

  • Statt dem Granatapfel-Balsamico kann man natürlich auch normalen Balsamico oder einen anderen, milden Fruchtessig verwenden.
  • Wer mag, kann auch ein wenig Chilipulver zum Würzen verwenden. Bitte nicht mit der Schärfe übertreiben, da sonst die feinen Aromen dieser tollen Beilage leicht erschlagen werden können.

Wie immer haben wir dieses Rezept für euch auch in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare zu dieser leckeren Beilage!

Gut Glut!

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Marzipan-Mohn-Creme – ein tolles Dessert

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Zu jedem festlichen Essen gehört auch ein Dessert. Ob nun ein fruchtiges Kompott, ein kleines Stück Kuchen oder eine leichte Creme – erst das richtige Dessert rundet das Menü ab. Vor einiger Zeit hatten wir wieder die Gelegenheit, ein solches festliches Menü zuzubereiten. Als Dessert entschieden wir uns für eine Marzipan-Mohn-Creme. Solch eine Creme schmeckt nicht nur einfach toll, sie ist auch nicht schwierig zuzubereiten. Idealerweise bereitet man dieses Dessert schon am Vortag vor. So hat man am nächsten Tag mit dem Dessert keine große Arbeit mehr und kann sich voll um Vorspeise und Hauptgericht kümmern.

Eine Marzipan-Mohn-Creme zum Dessert angerichtet im Glas

Marzipan-Mohn-Creme garniert mit Kakao und Orange

Ein solches Dessert kann man auf vielfältige Art und Weise anrichten. Wir haben uns in diesem Fall einfach für ein Whiskey-Glas entschieden. Natürlich kann man auch z.B. ein kleines Schälchen oder ein Martini-Glas verwenden. Damit ihr dieses tolle Dessert selbst einmal ausprobieren könnt, haben wir das Rezept für euch aufgeschrieben.

Rezept für Marzipan-Mohn-CremeDessert: Marzipan-Mohn-Creme

  • Ergibt: 4 Portionen
  • Zubereitungszeit: 45 Minuten
  • Kühlzeit: mindestens 4 Stunden

Zutaten

  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 30 g Mohn
  • 250 ml Milch
  • 2 Eier, Größe M
  • 40 g Zucker
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 Orange
  • Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Den Mohn in einem Mörser leicht zerreiben. Die Marzipanrohmasse raspeln, mit der Milch und dem Mohn in einen Topf geben und aufkochen. Sobald sich das Marzipan aufgelöst hat, den Topf vom Herd ziehen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Nun die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Zucker cremig rühren. Anschließend 2 EL Marzipanmasse in die Eigelbmasse geben und dann unter die restliche Marzipanmasse rühren. Nun die Masse vorsichtig erhitzen (nicht kochen), bis die Creme anfängt anzudicken.
  2. Die Gelatine ausdrücken und in die Creme geben. Alles gut verrühren, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Die Creme kalt stellen, bis sie halbfest ist. In der Zwischenzeit die Sahne und das Eiweiß getrennt steif schlagen. Danach das Eiweiß und die Sahne vorsichtig unter die Creme heben. Die Creme in Gläser füllen und für mindestens 4 Stunden kalt stellen.
  3. Die Orange schälen, sodass die weiße Haut entfernt wird. Mit einem scharfen Messer werden nun vorsichtig die Orangenfilets herausgeschnitten. Die Marzipan-Mohn-Creme mit Kakaopulver bestäuben und mit den Orangenfilets verzieren.

 

Bilderstrecke der Zubereitung

Die Bilder der Zubereitung dieses Desserts haben wir für euch in der folgenden Bilderstrecke zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise für dieses Dessert

  • Aufgrund der Kühlzeit sollte dieses Dessert nach Möglichkeit bereits am Vortag zubereitet werden. Eine längere Kühlzeit schadet dabei nicht.
  • Statt mit Kakao kann man die Creme auch mit Puderzucker bestreuen.
  • Wer mag, kann den Mohn auch in einer Kaffeemühle fein mahlen. Darunter leidet die Optik ein wenig, der Geschmack bleibt davon aber unberührt.

Auch das Rezept für dieses Dessert haben für euch in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns mitteilen würdet, wie euch diese Creme gefallen hat.

Gut Glut!

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Steinpilzsuppe mit Milchschaum

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Zu jedem mehrgängigen Menü gehört eine Vorspeise. Als warme Vorspeise werden gerne leichte Suppen serviert, zum Beispiel eine Steinpilzsuppe. Auch wir verwöhnen unsere Gäste gerne einmal mit mehreren Gängen. Daher haben wir vor einiger Zeit eine leckere Steinpilzsuppe mit Milchschaum zubereitet, deren Zubereitung wir euch hier einmal vorstellen möchten.

Im Glas angerichteter Steinpilzsuppe mit Milchschaum

Steinpilzsuppe mit Milchschaum im Glas serviert.

Diese Steinpilzsuppe ist nicht nur schön anzusehen, sie schmeckt auch sehr lecker und ist einfach und schnell zubereitet.

Rezept für Steinpilzsuppe mit Milchschaum

  • Ergibt: 4 Portionen
  • Einweichzeit: 60 Minuten
  • Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten

  • 15 g getrocknete Steinpilze
  • 600 ml Brühe
  • 200 g Steinpilze, frisch oder TK
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl
  • 50 g Sahne
  • 100 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Chipotlepulver

Zubereitung

  1. Die getrockneten Steinpilze abspülen und für 60 Minuten in 150 ml heißer Brühe einweichen. Frische Steinpilze putzen und klein schneiden (TK-Pilze auftauen). Den Knoblauch und die Zwiebeln pellen und fein würfeln.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und die Knoblauch- und Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Die Steinpilze dazu geben und 5 Minuten braten. Mit etwas Salz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen. Nun die eingeweichten Pilze abgießen, den Sud dabei auffangen. Die Pilze mit in den Topf geben und einige Minuten mitbraten.
  3. Danach mit der restlichen Brühe ablöschen. Den Pilzsud zugeben und 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Suppe pürieren, Sahne unterrühren und abschmecken. Nun die fertige Steinpilzsuppe in Gläser füllen. Milch aufschäumen und auf die Suppe geben. Mit Chipotlepulver bestäuben und servieren.

 

Bilderstrecke

Natürlich haben wir die Bilder der Zubereitung dieser leckeren Steinpilzsuppe wieder in einer kleinen Bilderstrecke für euch zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweis

  • Beim Servieren der Steinpilzsuppe sollte man sich etwas beeilen, da der Milchschaum sehr schnell wieder zusammen fallen kann. Je heißer die Pilzsuppe ist, umso schneller fällt der Schaum zusammen.
  • Die Zubereitung dieser Steinpilzsuppe ist nicht nur auf die Pilzzeit beschränkt, da es zur jeder Jahreszeit tiefgekühlte Steinpilze zu kaufen gibt.

Auch dieses Rezept haben wir wieder  in unserer Rezeptdatenbank archiviert.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen dieser leckeren Vorspeise und freuen uns wie immer auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare!

Gut Glut!

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Chilizucht 2012 – Quellen der Samen und Aussaat in Perlite

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Gestern war es auch bei uns endlich soweit: wir haben mit der Chilizucht für die Saison 2012 begonnen. Die Chilisamen wurden nach einem ausgiebigen Bad in doppelt konzentrierten Kamillentee in die mit Perlite vorbereiteten Anzucht-Gewächshäuser gesät.

Chilizucht und Kamillentee?

Wozu braucht man Kamillentee bei der Chilizucht? Manch einen wird verwundern, dass wir unsere Chilisamen in Kamillentee einweichen. Das Einlegen in Kamillentee hat den Vorteil, dass die Samen bereits vorquellen können und zudem die leicht fungizide Wirkung der Kamille zum Tragen kommt.

Die Chilisamen in Kamillentee

Unsere Chilisamen in ihrem Bad aus Kamillentee.

Der Kamillentee wird zunächst mit der doppelten Teemenge, wie üblich, aufgebrüht und muss anschließend unbedingt abkühlen. Wirft man die Samen in den heißen Tee, bedeutet dies das Ende der eigenen Chilizucht, bevor sie richig begonnen hat. Daher sollte man unbedingt darauf achten, dass der Kamillentee unter 30 °C abgekühlt ist.

Die Samen kommen anschließend sortenrein in kleine, beschriftete Gefäße. Bei unserer Chilizucht haben sich dabei seit Jahren kleine Kunststoff-Schnapsgläser bewährt. Die Samen bleiben zum Quellen ca. 24 Stunden im Tee.

Warum sollte man Chilis in Perlite anziehen?

Bei Perlite handelt es sich um eine Art vulkanisches Glas. Es hat den Vorteil, dass es sehr leicht und keimfrei ist. Dies macht Perlite zu einem idealen Substrat für die Chilizucht. Durch die Eigenschaften des Perlites keimen die Chilis schneller und man erhält gesündere Pflanzen.

Das Pikieren gestaltet sich durch die geringe Dichte des Substrates sehr einfach und sicher. Die Wurzeln werden dabei nicht beschädigt, da das Substrat nur sehr locker geschüttet ist. Eventuell anhaftendes Perlite muss nicht von den Wurzeln entfernt werden und kann beim Pikieren mit in den Topf gelangen. So bleibt die Ausfallquote erfreulich klein. Ein weiterer Vorteil des Einsatzes von Perlite bei der Chilizucht liegt darin, dass die Pflanzen sehr viel früher pikiert werden können. Man muss nicht warten, bis sich die Laubblätter gebildet haben.

In Perlite eingelete Chilisamen

Chilisamen in Perlite – natürlich wurde sie nach dem Foto mit Perlite bedeckt

Die Sorten für unsere diesjährige Chilizucht

In diesem Jahr haben wir uns für 35 verschiedene Sorten Chili entschieden. Geplant sind 76 Pflanzen, wovon 11 in Freiland und der Rest in unser großes Gewächshaus gepflanzt werden.

  • 7 pot SR Strain
  • Aji Norteno
  • Aji Omnicolor
  • Aji Pineapple
  • Ancho Poblano
  • Bhut Jolokia Improved Strain I
  • Bhut Jolokia Improved Strain II
  • Biker Bill´s Jalapeño
  • Canario
  • Capsicum Ianceolatum
  • CAP 1035 Typ II
  • CGN 21500
  • Devil´s Tongue Yellow
  • Fatalii
  • Foodorama Scotch Bonnet
  • Guadalupe Black
  • Habanero Golden
  • Habanero Hot Lemon
  • Habanero Surinam Red
  • Hot Paper Lantern
  • Jalapeño Conchos
  • Jalapeño M
  • Kitchen Pepper
  • Joe´s Long Cayenne
  • Large Cayenne
  • Large Cherry
  • Limòn
  • Madame Jeanette
  • Royal Gold
  • Snow White
  • Superdatil
  • Tennessee Tear Drops
  • Thai red hot
  • Trinidad Perfume
  • Trinidad Scorpion

Dazu kommen noch 8 Sorten Paprika mit 48 Pflanzen, die auf unsere zwei kleineren Gewächshäuser aufgeteilt werden.

  • Alma Paprika
  • Beaver Dam
  • Boldog
  • California Wonder, red
  • Edes Füszer
  • Füszer Csìpös
  • Hatvani erös
  • Golden Marconi

All diese Sorten wurden zu Beginn der Chilizucht in diesem Jahr in 3 vollen Anzucht-Gewächshäusern untergebracht. Sobald die Keimlinge dann groß genug zum Pikieren sind, werden sie in eckige 9 cm Kunststoff-Anzuchttöpfe mit Compo Sana Pflanzerde pikiert und kommen unter die Kunstlichtanlage. Diese Vorgehensweise hat sich auch in den letzten Jahren unserer Chilizucht hervorragend bewährt.

Drei Anzucht-Gewächshäuser mit Chilisamen

Die Anzucht-Gewächshäuser sind fertig bestückt.

Jetzt ist erst einmal Warten angesagt, bis sich das erste Grün unserer Pflänzchen zeigt. Natürlich halten wir euch wie gewohnt auf den Laufenden, wie es mit unserer Chilizucht voran geht.

Gut Glut!

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Bauchspeck aus dem Kaltrauch

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Kräftig geräucherten Bauchspeck mit Schwarte sucht man im Supermarkt heutzutage meist vergebens. Auch bei den wenigsten Fleischereien wird man noch fündig. Lediglich manche Hofläden bieten fetten Bauchspeck mit kräftigem Raucharoma an. Wohl dem, der einen eigenen Räucherofen besitzt, denn es ist nicht schwierig, seinen eigenen Bauchspeck zu räuchern. Lediglich eine längere Wartezeit sollte man einplanen. Besonders würzig wird der Bauchspeck, wenn er in einer Lake nassgepökelt wird. Da wir diesen Speck vor einigen Wochen wieder einmal aus dem Rauch geholt haben, möchten wir auch heute dieses einfache Rezept einmal vorstellen.

Selbst gemachter Bauchspeck

Ein Stück selbst geräucherter Bauchspeck im Anschnitt

Rezept für Bauchspeck aus dem KaltrauchBild - Bauchspeck im Anschnitt

  • Pökelzeit: 3 Wochen
  • Durchbrennzeit: 2 bis 3 Tage
  • Räucherzeit: 6 x 8 Stunden
  • Reifezeit: mindestens 3 Wochen

Zutaten

  • Bauchfleisch mit Schwarte ohne Knochen

Lake (ausreichend für ca. 5 kg Bauchspeck)

  • 10 Liter Wasser
  • 900 g Nitritpökelsalz
  • 50 g Zucker
  • 50 g schwarze Pfefferkörner, grob zerstoßen
  • 20 g Kümmel, ganz
  • 10 g Nelken
  • 5-6 Lorbeerblätter
  • 3 frische Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • ¼ TL scharfes Chilipulver

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln abziehen und vierteln, den Knoblauch abziehen und grob hacken. Das Fleisch waschen und zurechtschneiden. Alle Gewürze für die Lake gut miteinander vermischen und nach und nach in das kalte Wasser einrühren. Dabei solange rühren, bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat. Zwiebel, Knoblauch und Lorbeerblätter dazugeben und das Fleisch in die Lake legen. Das Fleisch muß dabei vollständig bedeckt sein. Alles abdecken und kühl stellen. Nach 14 Tagen die Lake auswechseln und weitere 7 Tage pökeln.
  2. Nach den 3 Wochen Pökelzeit das Fleisch aus der Lake nehmen und unter fließendem kalten Wasser abspülen. Trocken tupfen und zum Durchbrennen 2 bis 3 Tage kühl und luftig aufhängen. Anschließend mit 6 bis 10 Räuchergängen zu je 8 Stunden kalt räuchern. Zwischen den einzelnen Räuchergängen sollte jeweils mindestens ein Pause von 12 Stunden eingehalten werden. Nach dem Räuchern zum Nachreifen mindestens 3 Wochen kühl und luftig aufhängen.

 

Bilderstrecke

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Wer seinen Bauchspeck nicht so kräftig geräuchert mag, kann die Anzahl der Räuchergänge auch reduzieren. Weniger, als 3 Räuchergänge á 8 Stunden sollten es aber aus Gründen der Haltbarkeit nicht werden.
  • Mehr Nitritpökelsalz, als im Rezept angegeben sollte nicht verwendet werden, da die Lake mit der angegebenen Menge bereits gesättigt ist. Weniger als 70 g je Liter Wasser sollte man jedoch ebenfalls nicht verwenden, da der Bauchspeck dann nicht ausreichend gepökelt wäre und die Gefahr des Verderbens bestehen würde.
  • Auch wenn Nitritpökelsalz zu Unrecht als ungesund verrufen ist, sollte man dennoch nicht darauf verzichten. Der enthaltene Nitritanteil ist so gering, dass keinerlei gesundheitliche Gefahr besteht und lediglich das Nitrit schützt vor dem gefährlichen Botulinumbakterium und damit vor lebensbedrohlichen Botulismus.

Wie immer haben wir dieses Rezept für euch auch in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Räuchert ihr euren Speck auch allein? Verratet uns doch einmal eure Vorgehensweise! Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare!

Gut Glut!

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Ein frohes Jahr 2012

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Wir wünschen all unseren Lesern, Freunden und Bekannten ein frohes und gesundes Jahr 2012 und hoffen, euch auch im neuen Jahr wieder hier begrüßen zu dürfen!

Bild - Fire Eaters BBQ wünscht ein frohes Jahr 2012

Auch im neuen Jahr erwarten euch hier wieder jede Menge neuer Rezepte von Grill, Smoker, Dutch Oven und aus der Küche. Wir haben bereits einige Artikel in Vorbereitung, sodass es 2012 gleich wieder richtig losgeht.

In einigen Tagen beginnen wir auch mit der Chilisaison 2012, worüber wir natürlich an dieser Stelle ausgiebig berichten werden. Im neuen Jahr sind neben 34 Chili- und 8 Paprikasorten auch 9 Sorten Tomaten geplant. Schauen wir mal, ob wir die 100 kg Marke bei der Tomatenernte knacken können. Ihr dürft gespannt sein.

Gut Glut!

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Lachsschinken mit Paprika – ganz einfach selber machen

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Lachsschinken hat nichts mit Fisch zu tun. Ein Lachsschinken ist ein mageres Stück vom Kotelettstück vom Schwein, das mild gepökelt und kalt geräuchert wird. Dieser Schinken ist trotz des sehr geringen Fettanteils sehr saftig und mild-würzig im Geschmack. Ein solcher Lachsschinken ist im Geschäft recht teuer und wird zudem aus Kosten- und Zeitgründen nur noch selten richtig gepökelt und geräuchert. Stattdessen wird das Fleisch oft mit der Pökellake gespritzt und bekommt dann nur kurz Friktionsrauch. Grund genug also, seinen Lachsschinken selber zu räuchern. Das ist nicht schwierig, sondern erfordert nur ein wenig Zeit.

Ein selbst geräucherter Paprika-Lachsschinken im Anschnitt

Ein selbst geräucherter Paprika-Lachsschinken im Anschnitt

Natürlich haben wir auch in diesem Jahr wieder unseren eigenen Lachsschinken geräuchert und möchten euch an dieser Stelle einmal die Herstellung dieses Paprika-Lachsschinkens vorstellen.

Rezept für Paprika-LachsschinkenRezeptbild - selbst geräucherter Lachsschinken

  • Pökelzeit: 10 bis 12 Tage
  • Durchbrennzeit: 3 Tage
  • Räuchergänge: 3 x 12 Stunden
  • Reifezeit: 14 Tage

Zutaten

  • Schweinelachs

Gewürze pro kg Fleisch

  • 22 g Nitritpökelsalz
  • 3 g Pfeffer schwarz/weiß geschrotet
  • 3 g scharfes Paprikapulver
  • 10 g brauner Zucker

Zubereitung

  1. Die Schweinelachse zunächst in die gewünschte Größe teilen, waschen, trocken tupfen und von überflüssigem Fett und Sehnen befreien. Die Gewürze abwiegen und gut vermischen. Mit den Gewürzen die Schweinelachse von allen Seiten kräftig einreiben, dabei evtl. vorhandene kleine Taschen im Fleisch nicht vergessen. Anschließend das eingepökelte Fleisch für 12 Tage in den Kühlschrank stellen und jeden 2. Tag wenden.
  2. Nach dem Pökeln das Fleisch abspülen, trocken tupfen mit Garn einbinden und an einem luftigen, kühlen Ort zum Durchbrennen aufhängen. Im Anschluß die Lachsschinken kalträuchern, bis die gewünschte Farbe erreicht ist (meist 3 x 12 Stunden). Zwischen den einzelnen Räuchergängen jeweils mindestens 12 Stunden Pause einlegen. Nachdem der Lachsschinken geräuchert wurde, muss er noch 14 Tage zum Reifen kühl und luftig hängen, bevor er angeschnitten werden kann.

 

Bilderstrecke

Auch wenn wir dieses Mal leider keine Bilder aus dem Räucherofen haben, (die Lichtverhältnisse waren einfach zu schlecht) so möchten wir euch doch noch einige Bilder von der Herstellung von unserem Lachsschinken in der folgenden Bilderstrecke zeigen.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Bei den verwendeten Gewürzen (außer dem Pökelsalz) sind eurer Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Bedenkt aber, dass ein Lachsschinken relativ mild schmecken sollte. Weniger ist hier also oftmals mehr.
  • Die Räucherzeit richtet sich ganz nach euren Vorlieben. Wer einen etwas weicheren, saftigeren, milden Lachsschinken bevorzugt, kann auch mit 3 x 8 Stunden auskommen. Fester und kräftiger wird der selbst geräucherte Schinken, wenn man mehr Rauch dazu gibt.
  • Auch die Reifezeit spielt bei der Festigkeit eine Rolle. Für einen festeren Schinken einfach noch ein paar Tage hängen lassen. Um zu verhindern, dass der Lachsschinken auch nach dem Reifen fester wird, empfiehlt es sich, ihn portionsweise zu vakuumieren.

Wie gewohnt findet ihr aus dieses Rezept wieder in unserer Rezeptdatenbank. Wenn ihr diesen Lachsschinken selbst ausprobiert habt, lasst uns doch einmal wissen, wie er euch gefällt. Natürlich würden wir auch gern eure Ideen und Varianten erfahren!

Gut Glut!

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Weihnachtlicher Schweinebraten mit Maronen und Cranberries

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Schweinebraten ist der Deutschen liebster Braten. Bei den meisten Familien kommt zu Weihnachten aber sicher eine Weihnachtsgans oder anders Geflügel auf den Tisch. Manch einer mag nun allerdings kein Geflügel, möchte aber dennoch auf einen schönen Braten auf der Festtafel nicht verzichten. Wir haben uns einmal daran versucht, einen weihnachtlichen Schweinebraten zuzubereiten. Passend zur Vorweihnachtszeit haben wir uns für eine Füllung aus Cranberries, Maronen (Esskastanien) und Glühwein entschieden. Diese Zutaten verleihen dem Schweinebraten zusammen mit den verwendeten Gewürzen eine weihnachtliche Note.

Weihnachtlicher Schweinebraten mit Maronen und Cranberries angericht mit Kroketten und Rosenkohl

Weihnachtlicher Schweinebraten mit Maronen und Cranberries angericht mit Kroketten und Rosenkohl

Für all diejenigen, die diesen weihnachtlichen Schweinebraten einmal ausprobieren wollen, haben wir natürlich das Rezept aufgeschrieben.

Rezept für den weihnachtlichen Schweinebraten mit Maronen und CranberriesRezeptbild - Weihnachtlicher Schweinebraten

  • Ergibt: 6 Portionen
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Zubereitungszeit: 90 Minuten

Zutaten

  • 1200 g Schweinenacken
  • 3 EL Öl
  • ½ EL Chiliöl
  • Salz
  • Chilipulver (wir verwenden Habanero)

für die Füllung

  • 125 g Cranberries, getrocknet
  • 3 EL Glühwein
  • 5 Schalotten
  • 100 g Maronen, vorgekocht
  • 1½ TL Thymianblättchen
  • 3 EL Lebkuchengewürz

für die Sauce

100 g Maronen, vorgekocht
125 g Cranberries, getrocknet
20 g Schokolade (85% Kakaoanteil)
100 ml Glühwein
400 ml Gemüsefond
250 ml Wasser

außerdem

Küchengarn
Holzspieße

Zubereitung

  1. Die Cranberries für die Sauce mit den 100 ml Glühwein marinieren und bis zum Gebrauch zur Seite stellen.
  2. Schalotten pellen und in feine Würfel scheiden. Die Cranberries und Maronen für die Füllung hacken. Nun die gehackten Cranberries und Maronen mit den Thymianblättchen und dem Glühwein mischen. Die Füllung nun mit dem Lebkuchengewürz würzen und zur Seite stellen.
  3. Den Schweinenacken waschen und trocken tupfen. Dann mit einem scharfen Messer längs eine ausreichend große Tasche schneiden. In die Tasche etwas Salz und Chilipulver streuen, die Füllung hineingeben und die Tasche mit Holzspießen und Küchengarn verschließen. Danach von außen mit Salz und Chilipulver würzen.
  4. In einer großen Pfanne oder Bräter das Öl und Chiliöl erhitzen. Den Braten darin von allen Seiten scharf anbraten. Dann mit dem Gemüsefond ablöschen. Die Pfanne abdecken und den Schweinebraten bei mittlerer Hitze 90 Minuten schmoren lassen. In der Zwischenzeit die Maronen für die Sauce halbieren. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die halbierten Maronen und die marinierten Cranberries mit dem Glühwein dazugeben.
  5. Den Schweinebraten aus den Bratenfond nehmen und warmstellen. Die Schokolade in den Fond geben und schmelzen lassen. Anschließend das Küchengarn und die Holzspieße entfernen. Den Schweinebraten in Scheiben schneiden und mit Sauce servieren.
  6. Dazu passen selbst gemachte Kroketten oder Klöße.

 

Bilderstrecke

Natürlich haben wir die Bilder der Zubereitung wieder in einer kleinen Bilderstrecke für euch zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Dieser Schweinebraten ist ideal zur Weihnachtszeit, kann aber natürlich das ganze Jahr über genossen werden.
  • Durch die relativ kurze Zubereitungszeit bleibt genug Zeit für die Beilagen, Vor- und Nachspeisen. So kommt kein Stress in der Küche auf.
  • Wer möchte, kann die Maronen auch selbst vorkochen. Dazu die Maronen ein paar Stunden in Wasser einweichen, die Schale anschließend kreuzweise einritzen und die Esskastanien ca. 10 Minuten lang dünsten. Anschließend die Schale und die Haut abziehen und die Maronen weiter verarbeiten.

Das Rezept für diesen weihnachtlichen Schweinebraten haben wir natürlich auch wieder in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns berichtet, wie euch dieser Braten gefallen hat und wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen!

Gut Glut!

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