Fire Eaters BBQ



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New York Cheesecake – nicht ganz original aber lecker!

28.11.2014 von Jessica Keine Kommentare

Wie backt man New York Cheesecake? Das Backen eines New York Cheesecakes ist sehr einfach, man benötigt dazu als Hauptzutaten Kekse, Butter, Quark, Frischkäse und Zucker. Dazu kommen dann noch je nach Geschmack einige andere Zutaten, wie zum Beispiel verschiedene Sorten Konfitüre oder Püree von verschiedenen Früchten. In einem originalen New York Cheesecake wird allerdings kein Quark verarbeitet, stattdessen verwendet man mehr Frischkäse und/oder Sahne mit hohem Fettanteil (heavy cream) bzw. Sour Cream.

An sich ist die Zubereitung ein Cheesecake nicht viel anders, als die eines deutschen Käsekuchens. Der Hauptunterschied liegt dabei im Boden. Der Boden vom Cheesecake ist aus Kekskrümeln und der Boden vom deutschen Käsekuchen ist aus Mürbeteig. Beide Kuchen sind lecker, aber der New York Cheesecake ist meiner Meinung nach einfach noch ein wenig leckerer.

Deshalb haben wir uns vor einigen Tagen daran gemacht und selbst einen New York Cheesecake gebacken. Wir haben den Kuchen ein wenig “eingedeutscht”, was aber dem Genuss keinen Abbruch tut. Was soll ich sagen? Das Ergebnis war ein voller Erfolg. So einen guten Kuchen habe ich wirklich schon lange nicht mehr gegessen. Durch seine Cremigkeit zergeht er förmlich auf der Zunge. Der Kuchen war so lecker, dass kaum noch Zeit für Fotos blieb. Er wurde mir förmlich aus den Händen gerissen.

New York Cheesecake

Ein selbst gebackener New York Cheesecake im Anschnitt.

Die Zubereitung dieses New York Cheesecake ist wirklich sehr einfach. Damit ihr diesen Kuchen selbst einmal backen könnt, haben wir das Rezept für euch aufgeschrieben. Am besten probiert ihr in selbst einmal aus und überzeugt euch von dem Geschmack. Bei uns wird es diesen Cheesecake jetzt öfter geben. Da es sehr viele Varianten davon gibt, kann es auch nicht langweilig werden. Einen richtig originalen New York Cheesecake werden wir mit Sicherheit auch noch versuchen.

Rezept “New York Cheesecake”New-York-Cheesecake_Rezeptfoto

  • Zutaten: für eine Springform von 24 cm Ø
  • Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
  • Backzeit: 45 Minuten

Zutaten

Boden

  • 100 g Butterkekse
  • 35 g Butter

Belag

  • 300 g Frischkäse
  • 500 g Quark, 40% Fett i.Tr.
  • 1 EL abgeriebene Zitronenschale, unbehandelt
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 3 EL Sauerkirsch-Konfitüre

Zubereitung

  1. Kekse in einen Gefriebeutel geben und fein zerkrümeln. Die Butter in einem Topf vorsichtig schmelzen. Kekskrümel und die geschmolzene Butter miteinander verkneten. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Keks-Butter-Masse als Boden gleichmäßig darin verteilen. Vorsichtig und gleichmäßig andrücken.
  2. Zitrone waschen und trocken reiben. Zitronenschale vorsichtig mit einer Reibe von der Zitrone abreiben. Quark, Frischkäse, Vanillezucker, Zucker, Zitronensaft und Schale in einer Schüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes aufschlagen. Das Mehl über die Quarkmasse sieben und vorsichtig unterrühren. Die Masse auf den Kuchenboden geben und mit einem Löffel gleichmäßig verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft: 160 °C) 45 Minuten backen.
  3. Die Konfitüre in der Mikrowelle oder in einem Topf erwärmen und auf dem Kuchen verteilen. Den fertigen Kuchen gut auskühlen lassen und servieren.

Hinweise

  • Damit sich die Zutaten besser verarbeiten lassen, sollten sie Zimmertemperatur haben.
  • Die Zutaten für die Quarkmasse sollte man nicht zu lange rühren, da der Kuchen sonst unschöne Risse bekommen kann.
  • Den Kuchen solltet ihr nicht zu heiß backen, da er sonst zu dunkel wird und schnell austrocknet.
Habt ihr schon einmal einen New York Cheesecake selbst gebacken? Wenn ja, schreibt uns doch einmal eure Erfahrungen dazu. Wir freuen uns auf eure Kommentare und würden uns sehr freuen, wenn ihr diesen Artikel in den sozialen Netzwerken teilen würdet!
Gut Glut!

After Eight Creme

26.11.2014 von Jessica 3 Kommentare

Wenn ihr gerne After Eight esst, haben wir genau das Richtige für euch. Auch wir sind so langsam damit beschäftigt, unser Menü für das Weihnachtsessen zusammen zu stellen. Natürlich ist noch etwas Zeit bis es soweit ist, aber ihr wisst ja selber, wie schnell die Zeit vergeht. Deshalb waren wir auf der Suche nach einem leckeren Dessert. Da wir große Fans von After Eight sind, haben wir natürlich daran gedacht, daraus ein Dessert zu zaubern. Die Zubereitung der After Eight Creme ist sehr einfach und geht wirklich schnell, lediglich die Kühlzeit ist dabei etwas länger. Aber das ist ja im Allgemeinen bei der Herstellung von Cremes der Fall. Da die Herstellung der After Eight Creme so einfach ist, haben wir dieses Mal nur ein Bild von der fertigen Creme gemacht.

After Eight Creme

Leckere After Eight Creme mit Schoko-Minz-Stäbchen.

Damit Ihr die After Eight Creme selber machen könnt, haben wir das Rezept dazu für euch aufgeschrieben. Der Geschmack von Schokolade und Minze ist einfach himmlisch.

Rezept “After Eight Creme”After-Eight-Creme_Rezeptfoto

  • Ergibt: ca. 12 Portionen
  • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
  • Wartezeit: 6 bis 8 Stunden

Zutaten

  • 75 g Zartbitterschokolade
  • 600 g Schlagsahne
  • 2 Packungen (à 200 g) Schoko-Minz-Täfelchen (z.B. “After Eight”)
  • Minzstäbchen zum Garnieren

Zubereitung

  1. Die Sahne in einen großen Topf erwärmen, bis sie lauwarm ist. Schokolade in kleine Stücke brechen und mit den Minztäfelchen in die Sahne geben. Bei geringer Hitze solange rühren, bis die gesamte Schokolade geschmolzen ist. Die Schokosahne abkühlen lassen und für 6 bis 8 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  2. Nach der Kühlzeit, die Schokosahne mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen. Die After Eight Creme in Gläsern anrichten und nach Belieben mit den Minzstäbchen verzieren. Fertige After Eight Creme bis zum Servieren kalt stellen.

 Hinweise

  • Ihr könnt die After Eight Creme auch über Nacht im Kühlschrank kühlen. Umso länger die Creme gekühlt wird, desto besser wird sie.
  • Wer mag, kann natürlich auch ein wenig Mandellikör in die Creme geben. Wenn Kinder mitessen, sollte man darauf natürlich verzichten.
  • Zum Garnieren könnt ihr auch gebrannte Mandeln anstatt Minzstäbchen verwenden.
  • Man kann die Creme auch kurz vor dem Servieren noch mit ein wenig Puderzucker bestäuben. So entsteht ein schöner Kontrast und das Auge isst ja bekanntlich mit.
Bereitet ihr auch gerne Desserts zu? Wenn ja, schreibt uns doch einmal eure Lieblingsrezepte zum Thema Dessert in die Kommentare. Wir freuen uns auf eure Anregungen und Ideen. Wenn euch dieses Rezept gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn ihr diesen bei Facebook, Twitter oder Google+ teilen würdet.
Gut Glut!

Wie man Fische im Tischräucherofen zubereitet

23.11.2014 von Oliver 4 Kommentare

Ihr wollt eure Fische selbst räuchern, habt aber keinen Platz für einen richtigen Räucherofen? Kein Problem – dafür gibt es ja den Tischräucherofen! Die kleinen Geräte sind so kompakt, dass man dafür immer ein Plätzchen findet und es entsteht dabei so wenig Rauch, dass ihr mit einem Tischräucherofen sogar auf dem heimischen Balkon räuchern könnt. Die Bedienung ist dabei kinderleicht und innerhalb weniger Minuten hält man sein eigenes Räuchergold in den Händen.

Wir nutzen seit vielen Jahren schon Tischräucheröfen, wenn wir schnell Forellen, Saiblinge, Barsche und Co. räuchern wollen. Dabei haben wir bereits einige dieser Geräte verbraucht, aber keine Sorge: ein Tischräucherofen ist sehr preiswert und hält mehrere Jahre durch. Zum Betrieb benötigt man lediglich ein wenig Räuchermehl und Spiritus für die Brenner. Also warum nicht selbst einmal leckeren Räucherfisch zuhause zubereiten? Wir haben für eine kleine Anleitung geschrieben, natürlich gleich mit Rezept für die nötige Räucherlake. Die Salzmischung für die Lake kann man natürlich auch fix und fertig im Angelgeschäft kaufen, aber man weiß nie, was drin ist und die Fertigmischungen sind recht teuer.

Ein geräucherter Saibling aus dem Tischräucherofen

Ein Saibling aus dem Tischräucherofen. Leckeres Räuchergold warm auf den Tisch.

 Rezept “Grundrezept für Räucherfisch aus dem Tischräucherofen”Tischräucherofen_Rezeptfoto

  • Ergibt: 6 Portionen
  • Einlegedauer: 12 Stunden + einige Stunden Trockenzeit
  • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

  • 6 Forellen, Saiblinge oder Barsche, je ca. 400 g

für die Lake (ca. 7 Liter)

  • 500 g Salz
  • 2 gehäufte TL Senfpulver
  • 1 gehäuften TL Paprikapulver, edelsüss
  • 1 gehäuften TL weißer Pfeffer
  • ½ TL Chilipulver nach Wahl
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 TL Dill (frisch oder TK)
  • ½ TL Majoran, getrocknet

Zubereitung

  1. Die Fische gründlich entschleimen und auswaschen. Falls noch nicht vom Fischer erledigt, die Kiemen entfernen. In einer Schüssel die Zutaten für die Lake vermischen und in ca. 7 Liter kaltem Wasser auflösen. Es darf sich kein Salz mehr am Boden absetzen. Die Fische über Nacht in der Lake einlegen.
  2. Am nächsten Tag die Fische einige Stunden vor dem Räuchern aus der Lake nehmen, unter fließendem Wasser abspülen und gut trocken tupfen. Anschließend, vor Insekten geschützt, einige Stunden zum Trocknen aufhängen. Die Fische müssen absolut trocken sein, sonst werden sie beim Räuchern schwarz.
  3. In der Zwischenzeit den Tischräucherofen vorbereiten. Dazu eine große Hand Räuchermehl in der dafür vorgesehenen Mulde am Boden verteilen. Das Tropfblech auflegen und die Gittereinsätze mit den Fischen in den Tischräucherofen setzen. Den Räucherofen mit dem Deckel verschließen und den Luftschieber vollständig öffnen. Die Spiritusbrenner füllen und entzünden, anschließend den Garbehälter aufsetzen.
  4. Sobald der erste Rauch aus dem Tischräucherofen kommt, den Luftschieber halb schließen. Ab diesem Zeitpunkt brauchen die Fische ca. 20 Minuten, bis sie gar sind. Die Fische sind durchgegart, wenn sich die Bauchlappen öffnen und man die Rückenflosse ganz leicht herausziehen kann. Dann die Fische herausnehmen, kurz abkühlen lassen und servieren. Wer mag, kann die Fische auch filetieren und kalt z.B. auf einer Fischplatte am Buffet servieren.

Bilderstrecke

Damit ihr einmal seht, wie einfach die Zubereitung von Fischen im Tischräucherofen ist, haben wir einige Bilder von der Zubereitung für euch in einer kleinen Bilderstrecke zusammengefasst.

Klick auf´s Bild zum Vergrößern!

Hinweise

  • Kauft nach Möglichkeit nicht die winzigen Forellen aus dem Supermarkt. Das sind fast noch Babys und sie werden schnell trocken. In praktisch jeder Region Deutschlands gibt es Forellenteiche für Angler, wo auch frischer Fisch verkauft wird. Dort stimmt in der Regel die Qualität und die Verkäufer sind verpflichtet, die Fische für euch auszunehmen. Wir beziehen unsere Fische direkt beim Fischer und sind von der Qualität noch nie enttäuscht worden.
  • Als Räuchermehl empfehlen wir Buche, Erle oder eine Mischung aus Buche und Erle. In kleineren Abpackungen bekommt ihr solche Mehle in Angelgeschäften. Günstiger ist es aber, sich gleich große Säcke Räuchermehl in bäuerlichen Handelsgenossenschaften oder im Versandhandel zu besorgen. Wir bezahlen so teilweise für 25 kg Buchenmehl nur 15 Euro, während 500 g im Angelgeschäft teilweise schon mehr als 5 Euro kosten. Trocken gelagert, hält sich Räuchermehl ewig.
  • Im Tischräucherofen könnt ihr auch Hähnchenkeulen und andere kleine Fleischstücke heißräuchern. Diese halten sich allerdings nur einige Tage. Für längere Haltbarkeit, wie z.B. bei kaltgeräuchertem Lachs oder Schinken benötigt ihr einen richtigen Räucherofen, mit dem man auch Kalträuchern kann.
  • Achtet beim Kauf eines Tischräucherofens darauf, dass ihr ein Gerät aus Edelstahl kauft. Ein Tischräucherofen aus Aluminium ist nur unwesentlich billiger, hält aber nicht einmal halb so lang durch.
Wie ihr seht, ist es gar nicht schwer, Fische selbst zu räuchern! Habt ihr es selbst schon einmal probiert oder plant, selber Fische zu räuchern? Dann probiert doch mal einen Tischräucherofen und schreibt uns eure Erfahrungen! Wir freuen uns auf eure Kommentare und würden uns sehr freuen, wenn ihr diesen Artikel in den sozialen Netzwerken teilen würdet!
Gut Glut!

Fingerfood: Maistörtchen mit Rindfleisch-Salat

17.11.2014 von Jessica Keine Kommentare

Fingerfood kommt nicht nur auf jeder Party gut an, man kann Fingerfood auch sehr gut als kleinen Snack für den Abend vor dem Fernseher vorbereiten.

Definition Fingerfood: Als Fingerfood bezeichnet man kleine Speisen, die man mit den Fingern ißt und kein Besteck dazu benötigt. Dazu zählen Lebensmittel die man an kleinen Spießen serviert, sowie kleine Appetithäppchen und Canapés. Die Vielfalt von Fingerfood ist wirklich sehr groß.

Auch wir sind immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten für Fingerfood. Dieses Mal hatten wir Appetit auf eine Art Fleischsalat, den man schnell und einfach mit den Fingern essen kann. Nach dem wir etwas darüber nachgedacht haben, kamen wir auf die Idee den Salat in kleinen Maistörtchen zu servieren. So entstand das Rezept “Maistörtchen mit Rindfleischsalat“.

Rindfleisch-Salat

Ein leckerer Rindfleisch-Salat auf asiatische Art.

Den Salat und die Maistörtchen kann man wunderbar einige Stunden vorher vorbereiten. Natürlich kann man den Rindfleisch-Salat auch ohne die Maistörtchen servieren, dann fällt er aber nicht mehr unter die Kategorie Fingerfood.

Tolles Fingerfood - Maistörtchen mit Rindfleisch-Salat

Maistörtchen mit Rindfleisch-Salat – ein toller Partysnack

Dieser Snack lässt sich sehr gut vorbereiten und sieht angerichtet auch sehr gut auf dem Buffet aus. Für alle die dieses Rezept gerne einmal ausprobieren wollen, haben wir es natürlich wieder aufgeschrieben.

Rezept für Fingerfood: “Maistörtchen mit Rindfleisch-Salat”Maistoertchen_Rezeptfoto

  • Ergibt: ca. 10 Stück
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit
  • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

Maistörtchen

  • 150 g feines Maismehl
  • ½ TL Salz
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Öl
  • Fett für die Förmchen

Rindfleischsalat

  • 200 g Rindersteak
  • 2 EL Öl
  • 1 frische rote Chili, z.B. Serrano
  • 1 Tomate
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Austernsauce
  • Zucker
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL gehackte Minzblättchen
  • 1 TL Sesam
  • 1 TL abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone

Außerdem

  • Petersilie und Minzblätter zum Garnieren

Zubereitung

  1. Das Maismehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen. Das Öl und das Wasser dazugeben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. In der Zwischenzeit das Fleisch waschen und trocken tupfen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von jeder Seite 4 Minuten (je nachdem wie dick euer Fleisch ist, ein bis zwei Minuten länger) braten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen und in mundgerechte Streifen schneiden.
  3. Die Chili und die Tomate waschen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Petersilie und die Minzblätter waschen, trocken schütteln und grob hacken. Die restlichen Zutaten zu den Tomaten, Chili und den Kräutern geben und zu einer Marinade verrühren. Das Fleisch dazu geben und gut mit der Marinade verrühren.
  4. Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig zwischen Frischhaltefolie ca. 2,5 mm ausrollen. Mit einem Glas oder Ausstecher (8 cm Durchmesser) 10 Kreise ausstechen. Die Muffinförmchen einfetten und die Teigkreise vorsichtig (Teig ist sehr brüchig) hineinlegen. Die Formen für 20 Minuten in den Backofen geben, bis der Teig goldbraun ist. Die fertigen Maistörtchen aus den Formen nehmen und zum Abkühlen zur Seite stellen.
  5. Rindfleischsalat in die ausgekühlten Maistörtchen füllen. Mit Petersilie und Minzblättchen garnieren und servieren.

Hinweise

  • Wenn ihr möchtet, dass der Teig noch etwas mehr Geschmack bekommt, könnt ihr auch noch etwas Pfeffer oder Chili dazu geben.
  • Mit dem Teig müsst ihr sehr vorsichtig sein, da er ein wenig brüchig ist. Das Ausstechen und in die Formen legen benötigt etwas Geduld, da die Teigkreise sehr schnell zerreissen. (Auch wir haben einige Versuche benötigt, bis es uns gelungen ist.)
  • Die Schärfe könnt ihr mit der verwendeten Chili steuern. Wir haben dieses Mal eine milde Chili verwendet. Wer es schärfer mag, kann entweder eine schärfere Chili nehmen oder besser mit etwas Chilipulver nachwürzen.
Serviert ihr auch gerne Fingerfood? Wenn ja, schreibt uns doch einmal eure Lieblingsrezepte zum Thema Fingerfood einfach in die Kommentare. Wir freuen uns auf eure Anregungen und Ideen.
Wenn euch dieses Rezept gefallen hat, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr es via Facebook, Google+ oder Twitter teilen würdet.
Gut Glut!

Kimchi – ein koreanisches Nationalgericht

30.10.2014 von Oliver 2 Kommentare

Kimchi ist ein koreanisches Nationalgericht, das ähnlich wie Sauerkraut bei uns für den Winter als Vitamin C Speicher eingemacht wird. In Korea gehört Kimchi zu fast jeder Mahlzeit, wie auch Reis oder eine Suppe. Da wir gern ein wenig experimentieren, haben wir beschlossen, uns selbst einmal an der Herstellung von Kimchi zu versuchen und das Ergebnis hat uns richtig begeistert. Ob als Rohkost, Beilage oder auch als Zutat für viele verschiedene Gerichte kann Kimchi punkten. Durch eine ordentliche Dosis Chili wird das Ganze auch schön scharf und als Vitaminbombe ist Kimchi auch sehr gesund. Da man prinzipiell fast jede Gemüsesorte zu Kimchi fermentieren kann, haben wir neben Chinakohl auch einige andere Gemüse mit ins Glas gegeben. Auch in Korea gibt es viele verschiedene Varianten von Kimchi, es gibt also kein Richtig oder Falsch. Rein kommt, was man selber mag.

Kimchi ist fertig!

Nach 3 Wochen Wartezeit ist es endlich so weit: das Kimchi ist fertig!

In Korea wird traditionell “Gochugaru” als Chili verwendet. Das ist eine dunkelrote Paste aus Chilipulver, Klebreismehl und Gerstenmalz. Da wir aber selbst sehr scharfes Chilipulver herstellen, haben wir natürlich dieses auch verwendet (in unserem Fall Bhut Jolokia). Das färbt zwar nicht so schön rot, ist aber noch wesentlich schärfer als Gochugaru. Natürlich wollen wir euch an dieser Stelle auch einmal unsere Variante von Kimchi vorstellen. Ihr könnt das folgende Rezept aber ganz nach eurem Geschmack abwandeln.

Rezept “Kimchi”Kimchi_Rezeptfoto

  • Ergibt: ca. 3 Liter
  • Zubereitungszeit: 2 Stunden
  • Fermentierungszeit: ca.  3 Wochen

Zutaten

  • 2 Köpfe Chinakohl
  • 1 großen weißen Rettich
  • 3 Karotten
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Knolle Knoblauch
  • 3 EL Ingwer, frisch
  • 2 grüne Äpfel
  • 6 EL Meersalz
  • scharfes Chilipulver nach Geschmack
  • 6 EL Fischsauce

Zubereitung

  1. Den Chinakohl halbieren, den Strunk herausschneiden und in große Stücke (ca. 5 x 5 cm) schneiden und in eine große Schüssel geben. Das Salz dazu geben und gut mit dem Kohl vermischen. Die Schüssel mit dem Kohl für 1½  bis 3 Stunden zur Seite stellen.
  2. In der Zwischenzeit das restliche Gemüse putzen und klein schneiden. Den Rettich ordentlich waschen (nicht schälen), mit einem Hobel in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Salz bestreuen. Die Karotten schälen, waschen und in Stifte schneiden. Den Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden (nicht pressen). Den Ingwer schälen und ebenfalls in sehr feine Würfel schneiden (nicht reiben). Die Äpfel vierteln, entkernen, schälen und in feine Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Danach je nach Stärke die Frühlingzwiebeln halbieren oder vierteln.
  3. Den durchgezogenen Chinakohl in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Der Kohl sollte sich jetzt ohne zu brechen verbiegen lassen. Das klein geschnittene Gemüse, außer dem Lauch zum Chinakohl geben. Das Chilipulver dazugeben und alles gut miteinander vermischen. Am besten geht das mit den Händen (Handschuhe nicht vergessen!). Fischsauce und Frühlingszwiebeln dazu geben und noch einmal alles gut miteinander vermischen.
  4. Das Kimchi in ein großes Glas mit dicht schließendem Deckel geben. Das Glas nicht zu voll füllen, da sich der Inhalt während der Fermentierung ausdehnt. Mit einem sauberen Holzquirl das Gemüse vorsichtig einstampfen, damit die Luft aus dem Gemüse heraus kommt. Über dem Gemüse sollte nun etwas Flüssigkeit stehen. Es darf kein Gemüse aus der Flüssigkeit herausschauen. Einen mit Salzwasser gefüllten Gefrierbeutel als Gewicht auf das Kimchi geben und das Glas verschließen. Das Glas drei Tage bei Raumtemperatur stehen lassen, damit die Fermentierung einsetzen kann. Den Deckel ab und an öffnen, damit der entstandene Druck entweichen kann, dabei evtl. überschüssige Flüssigkeit abnehmen. Danach für ca. 3 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Das fertige Kimchi zur Haltbarmachung in vorbereitete Gläser füllen und für 20 Minuten einkochen.
  • Zubereitungsart: Fermentieren/Konservieren
  • Gang: Basics/Grundrezept
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
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Bilderstrecke

Einige Bilder der Zubereitung haben wir für euch in einer kleinen Bilderstrecke zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Die Gläser und Deckel zum Fermentieren und zum Konservieren sollten vor der Verwendung unbedingt ausgekocht werden.
  • Man kann Kimchi auch ohne Einkochen mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Dabei muss das Gemüse immer mit Flüssigkeit bedeckt sein.
Habt ihr auch schon einmal Kimchi zubereitet oder wollt es selbst einmal versuchen? Schreibt uns doch einmal, welche Gemüsesorten ihr dafür verwendet und wie euch Kimchi schmeckt! Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare!
Gut Glut!