Merguez – eine Bratwurst mit nordafrikanischen Wurzeln

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Merguez sind aus Nordafrika stammende, scharf gewürzte Bratwürste, die aus Lamm- und Rindfleisch hergestellt werden. Durch nordafrikanische Einwanderer wurden die Merguez schnell in Frankreich bekannt und von dort aus verbreiteten sie sich im restlichen Europa. Da wir ja ungern Fertig- produkte verwenden, wenn man das Ganze auch einfach selbst machen kann, haben wir uns dazu entschlossen, Merguez einmal selbst herzustellen. Das Ergebnis wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Gebratene Merguez im Anschnitt

Frisch hergestellte und gebratene Merguez.

Für alle Liebhaber von exotischen Würsten auf dem Grillrost, die selbst einmal Merguez herstellen möchten haben wir das Rezept hier aufgeschrieben.

Rezept für MerguezEin paar Merguez frisch aus der Pfanne

  • Ergibt: ca. 40 Stück
  • Zubereitungszeit: 2 Stunden
  • Marinierzeit: 12 Stunden

Zutaten

  • 1000 g mageres Rindfleisch
  • 1000 g Lammfleisch aus der Keule
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 TL Koriandersaat, frisch gemörsert
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 2 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 TL Salz (kein Nitritpökelsalz oder Jodsalz)
  • 4 EL Harissa, selbst gemacht
  • 3 EL Essig (5% Säure)
  • Schafsdarm (Saitling) Kaliber 20/22
  • etwas Olivenöl für das Füllrohr des Wurstfüllers

Zubereitung

  1. Das Rindfleisch und das Lammfleisch von Sehnen und überschüssigem Fett befreien und in wolfgerechte Stücke scheiden. Die Zwiebel pellen und fein würfeln, den Knoblauch abziehen und ebenfalls fein würfeln. Das Fleisch, die Zwiebeln, den Knoblauch und das Harissa mit den Gewürzen gut vermengen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  2. Am nächsten Tag alles zusammen durch die feine Scheibe des Fleischwolf drehen. Anschließend noch einmal für ca. 30 Minuten kühlen. In der Zwischenzeit die Saitlinge in lauwarmen Wasser durchspülen und einweichen. Bevor die Därme auf das Füllrohr des Wurstfüllers gezogen werden, sollte dieses leicht mit Olivenöl eingerieben werden. So rutscht der Saitling leichter vom Füllrohr und reißt nicht so schnell. Das Ende des Darms zuknoten.Das Wurstbrät in den Wurstfüller geben und in den Saitling füllen. Dabei ca. 15 bis 18 cm lange Würstchen abdrehen.
  3. Die Merguez schmecken am besten frisch aus der Pfanne oder vom Grill. Sie lassen sich aber auch problemlos einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut grillen.

 

Bilderstrecke

Die Bilder der Zubereitung von den Merguez haben wir für euch in der folgenden Bilderstrecke zusammengefasst.

(Klick auf`s Bild zum Vergrößern!)

Hinweis

  • Wenn im verwendeten Harissa bereits sehr viel Knoblauch enthalten ist, kann die Knoblauchmenge im Rezept durchaus reduziert werden.
  • Wem die Merguez nicht scharf genug sind, kann zusätzlich noch etwas Chilipulver in das Wurstbrät geben.

Auch dieses Rezept haben wir wieder für euch in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wenn ihr die Merguez selbst ausprobiert habt, lasst uns doch einmal wissen, wie sie euch gefallen. Wir wünschen euch viel Spaß beim ausprobieren und freuen uns auf eure Kommentare.

Gut Glut!

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Laubblätter und noch mehr Chilis

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Knapp 2 Wochen sind seit dem Pikieren der ersten Aussaat vergangen und es hat sich einiges bei unseren Chilis und Paprika getan. Alle Pflanzen haben bereits Laubblätter und entwickeln sich prächtig. Da bei der ersten Aussaat einige Sorten nicht oder nur sehr schlecht gekeimt waren, haben wir diese Sorten noch einmal nachgesät und siehe da: auch die fehlenden Sorten sind ordentlich gekeimt.

Laubblätter an Chilis und Paprika

Noch vor 2 Wochen waren unsere Chilis kleine, schwache Keimlinge. Inzwischen sind sie zu kleinen, kräftigen Pflanzen herangewachsen, die allesamt ihre ersten Laubblätter gebildet haben und nun schon das zweite Blattpaar im Ansatz erkennen lassen.

Eine Chilipflanze nach dem Pikieren zeigt die ersten Laubblätter

Eine Capsicum anuum mit den ersten Laubblättern

Wieso Kunstlicht?

Natürlich ist eine Anzucht von Chilis auch ohne Kunstlicht möglich. Warum sollte man also den Aufwand betreiben? Ganz einfach: das Tageslicht reicht zur Zeit noch nicht aus, um die Pflanzen optimal zu versorgen. Die Folge sind hochgeschossene Pflanzen, denen die Kraft fehlt. Das schlägt sich natürlich auf die Stabilität der Pflanzen nieder, aber auch der Ernteertrag leidet unter "gespargelten" Pflanzen. Das Ziel sind kräftige gedrungene Pflanzen, die sich stark verzweigen. Die Blattpaare sitzen dabei dicht beieinander. So werden die Pflanzen unempfindlicher gegen äußere Einflüsse und tragen später auch mehr Früchte, die sich ja nicht am Hauptstamm entwickeln. Je mehr Verzweigungen die Pflanze hat, umso mehr Möglichkeiten hat sich auch, Früchte zu bilden.

Um kräftige Pflanzen zu erhalten ist also ein wenig Hilfe nötig. Zwischen 12 und 14 Stunden Beleuchtung benötigen die kleinen Pflänzchen für ein optimales Wachstum.

Chili- und Paprikapflanzen unter künstlicher Beleuchtung

Unsere Pflänzchen unter Kunstlicht

Wir haben uns für eine Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren entschieden. Rundum befinden sich weiße Reflektoren, sodass die Pflanzen optimal mit Licht versorgt werden. Leuchtstoffröhren, auch LSR genannt, haben bei der Pflanzenbeleuchtung mehrere Vorteile:

  • Leuchtstoffröhren sind in den 3 brauchbaren Lichtfarben (840, 865 und 880) verfügbar
  • Leuchtstoffröhren benötig relativ wenig Strom. Wir verwenden für über 140 Pflanzen 4 Röhren mit je 36 Watt.
  • Im Gegensatz zu den meisten anderen Leuchtmitteln geben Leuchtstoffröhren sehr wenig Wärme ab.

Manch einer wird sich nun fragen, was es mit diesen Lichtfarben auf sich hat. Chilis benötigen für ein optimales Wachstum ein bestimmtes Lichtspektrum. Daher reicht es nicht aus, einfach eine normale Lampe über die Pflanzen zu stellen. Auch die im Baumarkt erhältlichen Pflanzenlampen sind für Chilis nicht geeignet. Sie mögen für Zierpflanzen funktionieren, aber für Chilis und Paprika weisen sie das falsche Spektrum auf.

Wieso dann nicht die Profilampen, die öfter angepriesen werden? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Natriumdampflampen sind in der Anschaffung teuer, verbrauchen viel Energie und sie werden sehr warm. Gerade die Wärmeentwicklung ist bei der Chilianzucht ein Problem. Zwar benötigen Chilis sehr viel Wärme, aber die Lampen müssen für eine optimale Lichtausbeute sehr nah an die Pflanzen gebracht werden. Ideal sind 10 bis 20 cm oberhalb der Pflanzen. Durch die Wärme der Natriumdampflampen kann es aber zu regelrechten Verbrennungen an den Blättern kommen. Aus diesem Grund haben wir uns für Leuchtstoffröhren (4 x 840er Osram Daywhite) entschieden und erzielen damit seit Jahren sehr gute Ergebnisse. Wenn man nur wenige Pflanzen anzieht, reichen aber auch Energiesparlampen mit dem entsprechenden Lichtspektrum. Diese sind in der Anschaffung zwar teurer, erfüllen aber ebenso ihren Zweck.

Eine zweite Aussaat

Da einige Sorten bei der ersten Aussaat nicht gekeimt waren, haben wir vor rund einer Woche die fehlenden Sorten noch einmal ausgesät. Diese sind auch, bis auf eine Ausnahme, sehr gut gekeimt. Wie zum Hohn sind praktisch zeitgleich die Samen der ersten Aussaat ebenfalls gekeimt. Lediglich bei den Edes Füszerpaprika haben wir in diesem Jahr wohl kein Glück. Wir gehen stark davon aus, dass diese Samen zu heiß getrocknet wurden. Das passiert, wenn man eine Sorte nicht bei seinem Stammlieferanten bestellt. Beim Saatgut von Semillas gab es derartige Ausfälle noch nie.

Die Keimlinge der zweiten Aussaat werden wir in den nächsten Tagen ebenfalls pikieren. Bisher haben wir bei unseren pikierten Pflanzen noch keine Ausfälle zu beklagen, sodass wir guter Hoffnung sind, ausreichend Chilis und Paprika für die Saison zu bekommen. Noch ist ja ein wenig Zeit, denn unsere Gewächshäuser sind zur Zeit komplett eingefroren.

Eis und Schnee auf einem Gewächshaus

Der Winter hat unsere Gewächshäuser fest im Griff

Wir werden natürlich weiter berichten, wie es mit unseren Chilis und Paprika weitergeht.

Gut Glut!

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Kartoffel-Käse-Kroketten – Eine leckere Beilage

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Jeder stand schon eimal vor dem Problem, dass er nicht wusste, welche Beilage er zum Hauptgericht reichen soll. Immer nur Salzkartoffen ist auf die Dauer langweilig. Wie wäre es einmal mit selbst gemachten Kroketten? Die Zubereitung von Kroketten ist nicht schwer und selbst gemacht schmecken sie auch viel besser als die gekaufte Tiefkühlware aus dem Supermarkt. Deshalb möchten wir euch an dieser Stelle unser Rezept für Kartoffel-Käse-Kroketten vorstellen.

Die Kroketten fertig angerichtet zum Servieren.

Kartoffel-Käse-Kroketten – Eine leckere Beilag für einen schönen Braten.

Die Zubereitung von selbst gemachten Kroketten ist zwar ein wenig zeitaufwändig, aber der Aufwand lohnt sich. Der Geschmack entschädigt einen voll und ganz für die Zeitinvestition.

Rezept für Kartoffel-Käse-KrokettenEinige selbst zubereitete Kroketten

  • Ergibt: ca. 30 Stück
  • Vorbereitungszeit: 40 Minuten
  • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

  • 600 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 3 Eier
  • 2-3 EL Mehl
  • 30 g würziger Käse, wir verwenden Old Amsterdam
  • Zimt
  • Piment
  • Muskat
  • Salz
  • 50 g Cornflakes
  • 100 g Semmelbrösel

außerdem

  • Öl zum Frittieren
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen und mit Schale garen. In der Zwischenzeit den Käse reiben und die Eier trennen. Nun die Cornflakes in eine Tüte geben, zerkleinern und mit den Semmelbröseln mischen. Jetzt die noch heißen Kartoffeln pellen und etwas ausdampfen lassen. Danach durch eine Kartoffelpresse drücken und noch etwas auskühlen lassen.
  2. Im Anschluss die Kroketten-Masse mit Salz, Zimt, Piment und Muskat würzen. Dann die Eigelbe, den geriebene Käse und das Mehl dazu geben und gut miteinander verkneten. Die Arbeitsfläche nun mit Mehl bestäuben und darauf aus der Kroketten-Masse Röllchen formen.
  3. Das Eiweiß mit ein wenig kaltem Wasser verquirlen. Nun werden die Kroketten-Rohlinge zum Panieren erst in das Eiweiß gegeben und danach in der Cornflaks-Semmelbrösel-Mischung gewendet. Eventuell müssen die Kroketten noch leicht nachgeformt werden.
  4. Das Öl in einem Topf oder in einer Fritteuse erhitzen. Die Kroketten werden nun portionsweise goldgelb ausbacken. Kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen und servieren. Diese Kroketten schmecken einfach fantastisch, viel besser als fertig gekaufte Kroketten.

 

Bilderstrecke

Natürlich haben wir die Bilder der Zubereitung dieser leckeren Kroketten in einer kleinen Bilderstrecke für euch zusammengefasst.

(Klick auf`s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Wenn ihr keinen Old Amsterdam bekommt oder mögt, könnt ihr natürlich auch einen anderen Käse nehmen. Ideal für diese Kroketten ist ein reifer, alter Gouda oder ein ähnlich kräftiger Käse.
  • Da Zimt und Piment sehr aromatisch sind, solltet ihr beim Würzen ein wenig vorsichtig sein.

Das Rezept für die Kartoffel-Käse-Kroketten haben wir natürlich auch wieder in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen und freuen uns wie immer auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare!

Gut Glut!

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Chilizucht 2012 – Das Pikieren der Pflanzen

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Gestern ging es endlich weiter mit unserer Chilizucht 2012. Wir konnten zahlreiche Pflanzen bereits pikieren und unter die Leuchtstoffröhren umsiedeln. Einige Sorten müssen wir nachsäen, da die Keimquote bei diesen Sorten leider bei 0 lag. Dies gilt für die Sorten Ancho Poblano, Fatalii, Habanero Golden, Habanero Hot Lemon und Trinidad Perfume. Alle anderen Sorten haben fast durchweg eine Keimquote von 100% erzielt. Selbst bekannte Schwerkeimer, wie Bhut Jolokia und 7pot sind sehr gut aufgelaufen. Woran es bei den nicht gekeimten Sorten lag, wissen wir nicht. Zum Glück ist noch ein wenig Zeit, sodass wir noch einmal aussäen können.

Einige Chilikeimlinge in Perlite kurz vor dem Pikieren

Keimlinge in Perlite

Das Pikieren bei der Verwendung von Perlite als Anzuchtsubstrat

Anders, als in Anzuchterde wird bei Perlite bereits pikiert, wenn die Keimlinge groß genug sind und ihre Keimblätter entfaltet sind. Man wartet nicht auf richtige Laubblätter, da sich diese in Perlite nicht bilden können und man durch das frühe Pikieren eine Reihe von Vorteilen hat:

  • Beim frühen Pikieren haben die Pflanzen weniger Saugwurzeln, die verletzt werden könnten und sich kleinen Verletzungen der Wurzeln gegenüber toleranter.
  • Durch das frühzeitige Pikieren können sich die Pflanzen in der Pflanzerde kräftiger und schneller entwickeln. Unsere verwendete Pflanzerde enthält dazu einen sogenannten Wurzelaktivator, der das Wurzelwachstum fördert.
  • Man hat einen kleinen zeitlichen Vorteil. Durch das frühe Pikieren können die Pflanzen früher unter das Kunstlicht gestellt werden, wodurch sie gedrungener wachsen. Die Gefahr des Spargelns wird so verringert.

Bereits seit einigen Jahren verwenden wir als Substrat nach dem Pikieren Compo Sana Pflanzerde. Diese Erde hat sich als optimal für unsere Pflanzen erwiesen. Sie ist zwar teurer, als billige Blumenerde vom Discounter, aber wesentlich hochwertiger. Nicht nur, dass in dieser Erde der Wurzelaktivator vorhanden ist, sie ist auch sauberer. Aus billiger Erde haben wir in früheren Jahren sogar schon Pilze spriessen sehen!

Chilipflanzen kurz nach dem Pikieren

Einige Keimlinge unter der Lichtanlage

Wir pikieren unsere Pflanzen grundsätzlich in eckige 9 cm Töpfe, da diese sich unter der Kunstlichtanlage optimal anordnen lassen und den Pflanzen genug Platz bieten, bis sie Ende März in die Gewächshäuser gepflanzt werden.

Die Paprika sind auch pikiert

Heute haben wir uns daran gemacht, auch unsere Paprika zu pikieren. Hier erreichten wir bei allen Sorten, bis auf 2 Ausnahmen, eine 100% Keimquote. Die beiden Ausnahmen, Edes Füszer und Alma Paprika, waren uns aber schon im Vorraus relativ klar. Beide Sorten stammen direkt aus Ungarn. Dort werden die Beeren leider meist unreif geerntet, was die Keimquote natürlich drastisch reduziert. Auch hier werden wir nachsäen, genug Saatgut ist ja vorhanden.

Alle anderen Paprikasorten konnten wir heute pikieren, sodass es unter unserer Lichtanlage langsam eng wird. Die noch fehlenden Pflanzen werden gerade so noch Platz finden. Daher werden wir für die Saison 2013 wohl definitiv die Lichtanlage vergrößern müssen.

Zahlreiche Pflanzen unter Kunstlicht

Es wird voll unter den LSRs

Ein kleines Samenpaket kam auch noch

Unsere Gemüsesamen für dieses Jahr sind nun auch endlich vollständig. Die Firma N.L. Chrestensen aus Erfurt hat heute unsere bestellten Samen, Steckzwiebeln, Knoblauch und einen sogenannten Sauzahn geliefert.

Eine Saatgutlieferung für den Gemüsegarten

Die Lieferung von N.L. Chrestensen

Da kann das Säen bald weitergehen und mit dem Sauzahn können wir den Boden in den Gewächshäusern gut auflockern. Natürlich berichten wir auch weiter über unsere Chili- und Paprikazucht.

Gut Glut!

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Kirsch-Rotkohl – eine tolle Beilage für viele Gerichte

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Jedes gute Hauptgericht braucht auch eine passende Beilage. Sehr beliebt dabei ist Rotkohl, der zu vielen deftigen Gerichten passt. Gerade bei dieser Beilage kann man zum Glück fast nach Belieben experimentieren, sodass es mit immer neuen Varianten nie langweilig wird. Wir haben uns gedacht, "Warum nicht einfach mal eine Beilage mit Kirschen und Rotkohl zubereiten?" und haben uns daran gemacht, diese Idee einmal auszuprobieren. Ein Rezept zur Anregung war schnell gefunden und so begannen wir ein wenig zu experimentieren und zu verändern. Das Ergebnis war eine leckere Beilage, die besonders in die Winterzeit passt und hervorragend mit vielen rustikalen Bratengerichten harmoniert.

Rotkohl mit Kirschen als Beilage

Der fertige Kirsch-Rotkohl

Rezept für den Kirsch-RotkohlKirschrotkohl in einer Glasschale serviert

  • Ergibt: 8 Portionen
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Zubereitungszeit: ca. 1¾ Stunden

Zutaten

  • 1 Rotkohl, ca. 1,5 kg
  • 125 g getrocknete Kirschen
  • 50 g Gänseschmalz
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 6 Gewürznelken
  • 100 g Sauerkirschkonfitüre
  • 75 ml Granatapfel-Balsamico
  • 125 ml Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

  1. Die Zwiebel pellen und in feine Würfel schneiden. Äußere Blätter des Rotkohls entfernen. Den Rotkohl waschen, vierteln und in feine Streifen schneiden. Die getrockneten Kirschen grob hacken. In einem Topf das Schmalz erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Nun die Lorbeerblätter, die Nelken und die getrockneten Kirschen dazugeben und einige Minuten mit andünsten. Danach den Rotkohl dazugeben und ca. 10 Minuten dünsten. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
  2. Anschließend die Kirschkonfitüre, den Granatapfel-Balsamico und das Wasser hinein geben und gut umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Nun aufkochen und bei mittlerer Hitze, zugedeckt ca. 1½ Stunden schmoren. Danach noch einmal abschmecken und servieren.

 

Hinweise für diese Beilage

  • Statt dem Granatapfel-Balsamico kann man natürlich auch normalen Balsamico oder einen anderen, milden Fruchtessig verwenden.
  • Wer mag, kann auch ein wenig Chilipulver zum Würzen verwenden. Bitte nicht mit der Schärfe übertreiben, da sonst die feinen Aromen dieser tollen Beilage leicht erschlagen werden können.

Wie immer haben wir dieses Rezept für euch auch in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare zu dieser leckeren Beilage!

Gut Glut!

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Marzipan-Mohn-Creme – ein tolles Dessert

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Zu jedem festlichen Essen gehört auch ein Dessert. Ob nun ein fruchtiges Kompott, ein kleines Stück Kuchen oder eine leichte Creme – erst das richtige Dessert rundet das Menü ab. Vor einiger Zeit hatten wir wieder die Gelegenheit, ein solches festliches Menü zuzubereiten. Als Dessert entschieden wir uns für eine Marzipan-Mohn-Creme. Solch eine Creme schmeckt nicht nur einfach toll, sie ist auch nicht schwierig zuzubereiten. Idealerweise bereitet man dieses Dessert schon am Vortag vor. So hat man am nächsten Tag mit dem Dessert keine große Arbeit mehr und kann sich voll um Vorspeise und Hauptgericht kümmern.

Eine Marzipan-Mohn-Creme zum Dessert angerichtet im Glas

Marzipan-Mohn-Creme garniert mit Kakao und Orange

Ein solches Dessert kann man auf vielfältige Art und Weise anrichten. Wir haben uns in diesem Fall einfach für ein Whiskey-Glas entschieden. Natürlich kann man auch z.B. ein kleines Schälchen oder ein Martini-Glas verwenden. Damit ihr dieses tolle Dessert selbst einmal ausprobieren könnt, haben wir das Rezept für euch aufgeschrieben.

Rezept für Marzipan-Mohn-CremeDessert: Marzipan-Mohn-Creme

  • Ergibt: 4 Portionen
  • Zubereitungszeit: 45 Minuten
  • Kühlzeit: mindestens 4 Stunden

Zutaten

  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 30 g Mohn
  • 250 ml Milch
  • 2 Eier, Größe M
  • 40 g Zucker
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 Orange
  • Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Den Mohn in einem Mörser leicht zerreiben. Die Marzipanrohmasse raspeln, mit der Milch und dem Mohn in einen Topf geben und aufkochen. Sobald sich das Marzipan aufgelöst hat, den Topf vom Herd ziehen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Nun die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Zucker cremig rühren. Anschließend 2 EL Marzipanmasse in die Eigelbmasse geben und dann unter die restliche Marzipanmasse rühren. Nun die Masse vorsichtig erhitzen (nicht kochen), bis die Creme anfängt anzudicken.
  2. Die Gelatine ausdrücken und in die Creme geben. Alles gut verrühren, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Die Creme kalt stellen, bis sie halbfest ist. In der Zwischenzeit die Sahne und das Eiweiß getrennt steif schlagen. Danach das Eiweiß und die Sahne vorsichtig unter die Creme heben. Die Creme in Gläser füllen und für mindestens 4 Stunden kalt stellen.
  3. Die Orange schälen, sodass die weiße Haut entfernt wird. Mit einem scharfen Messer werden nun vorsichtig die Orangenfilets herausgeschnitten. Die Marzipan-Mohn-Creme mit Kakaopulver bestäuben und mit den Orangenfilets verzieren.

 

Bilderstrecke der Zubereitung

Die Bilder der Zubereitung dieses Desserts haben wir für euch in der folgenden Bilderstrecke zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise für dieses Dessert

  • Aufgrund der Kühlzeit sollte dieses Dessert nach Möglichkeit bereits am Vortag zubereitet werden. Eine längere Kühlzeit schadet dabei nicht.
  • Statt mit Kakao kann man die Creme auch mit Puderzucker bestreuen.
  • Wer mag, kann den Mohn auch in einer Kaffeemühle fein mahlen. Darunter leidet die Optik ein wenig, der Geschmack bleibt davon aber unberührt.

Auch das Rezept für dieses Dessert haben für euch in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns mitteilen würdet, wie euch diese Creme gefallen hat.

Gut Glut!

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Steinpilzsuppe mit Milchschaum

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Zu jedem mehrgängigen Menü gehört eine Vorspeise. Als warme Vorspeise werden gerne leichte Suppen serviert, zum Beispiel eine Steinpilzsuppe. Auch wir verwöhnen unsere Gäste gerne einmal mit mehreren Gängen. Daher haben wir vor einiger Zeit eine leckere Steinpilzsuppe mit Milchschaum zubereitet, deren Zubereitung wir euch hier einmal vorstellen möchten.

Im Glas angerichteter Steinpilzsuppe mit Milchschaum

Steinpilzsuppe mit Milchschaum im Glas serviert.

Diese Steinpilzsuppe ist nicht nur schön anzusehen, sie schmeckt auch sehr lecker und ist einfach und schnell zubereitet.

Rezept für Steinpilzsuppe mit Milchschaum

  • Ergibt: 4 Portionen
  • Einweichzeit: 60 Minuten
  • Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten

  • 15 g getrocknete Steinpilze
  • 600 ml Brühe
  • 200 g Steinpilze, frisch oder TK
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl
  • 50 g Sahne
  • 100 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Chipotlepulver

Zubereitung

  1. Die getrockneten Steinpilze abspülen und für 60 Minuten in 150 ml heißer Brühe einweichen. Frische Steinpilze putzen und klein schneiden (TK-Pilze auftauen). Den Knoblauch und die Zwiebeln pellen und fein würfeln.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und die Knoblauch- und Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Die Steinpilze dazu geben und 5 Minuten braten. Mit etwas Salz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen. Nun die eingeweichten Pilze abgießen, den Sud dabei auffangen. Die Pilze mit in den Topf geben und einige Minuten mitbraten.
  3. Danach mit der restlichen Brühe ablöschen. Den Pilzsud zugeben und 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Suppe pürieren, Sahne unterrühren und abschmecken. Nun die fertige Steinpilzsuppe in Gläser füllen. Milch aufschäumen und auf die Suppe geben. Mit Chipotlepulver bestäuben und servieren.

 

Bilderstrecke

Natürlich haben wir die Bilder der Zubereitung dieser leckeren Steinpilzsuppe wieder in einer kleinen Bilderstrecke für euch zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweis

  • Beim Servieren der Steinpilzsuppe sollte man sich etwas beeilen, da der Milchschaum sehr schnell wieder zusammen fallen kann. Je heißer die Pilzsuppe ist, umso schneller fällt der Schaum zusammen.
  • Die Zubereitung dieser Steinpilzsuppe ist nicht nur auf die Pilzzeit beschränkt, da es zur jeder Jahreszeit tiefgekühlte Steinpilze zu kaufen gibt.

Auch dieses Rezept haben wir wieder  in unserer Rezeptdatenbank archiviert.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen dieser leckeren Vorspeise und freuen uns wie immer auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare!

Gut Glut!

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Chilizucht 2012 – Quellen der Samen und Aussaat in Perlite

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Gestern war es auch bei uns endlich soweit: wir haben mit der Chilizucht für die Saison 2012 begonnen. Die Chilisamen wurden nach einem ausgiebigen Bad in doppelt konzentrierten Kamillentee in die mit Perlite vorbereiteten Anzucht-Gewächshäuser gesät.

Chilizucht und Kamillentee?

Wozu braucht man Kamillentee bei der Chilizucht? Manch einen wird verwundern, dass wir unsere Chilisamen in Kamillentee einweichen. Das Einlegen in Kamillentee hat den Vorteil, dass die Samen bereits vorquellen können und zudem die leicht fungizide Wirkung der Kamille zum Tragen kommt.

Die Chilisamen in Kamillentee

Unsere Chilisamen in ihrem Bad aus Kamillentee.

Der Kamillentee wird zunächst mit der doppelten Teemenge, wie üblich, aufgebrüht und muss anschließend unbedingt abkühlen. Wirft man die Samen in den heißen Tee, bedeutet dies das Ende der eigenen Chilizucht, bevor sie richig begonnen hat. Daher sollte man unbedingt darauf achten, dass der Kamillentee unter 30 °C abgekühlt ist.

Die Samen kommen anschließend sortenrein in kleine, beschriftete Gefäße. Bei unserer Chilizucht haben sich dabei seit Jahren kleine Kunststoff-Schnapsgläser bewährt. Die Samen bleiben zum Quellen ca. 24 Stunden im Tee.

Warum sollte man Chilis in Perlite anziehen?

Bei Perlite handelt es sich um eine Art vulkanisches Glas. Es hat den Vorteil, dass es sehr leicht und keimfrei ist. Dies macht Perlite zu einem idealen Substrat für die Chilizucht. Durch die Eigenschaften des Perlites keimen die Chilis schneller und man erhält gesündere Pflanzen.

Das Pikieren gestaltet sich durch die geringe Dichte des Substrates sehr einfach und sicher. Die Wurzeln werden dabei nicht beschädigt, da das Substrat nur sehr locker geschüttet ist. Eventuell anhaftendes Perlite muss nicht von den Wurzeln entfernt werden und kann beim Pikieren mit in den Topf gelangen. So bleibt die Ausfallquote erfreulich klein. Ein weiterer Vorteil des Einsatzes von Perlite bei der Chilizucht liegt darin, dass die Pflanzen sehr viel früher pikiert werden können. Man muss nicht warten, bis sich die Laubblätter gebildet haben.

In Perlite eingelete Chilisamen

Chilisamen in Perlite – natürlich wurde sie nach dem Foto mit Perlite bedeckt

Die Sorten für unsere diesjährige Chilizucht

In diesem Jahr haben wir uns für 35 verschiedene Sorten Chili entschieden. Geplant sind 76 Pflanzen, wovon 11 in Freiland und der Rest in unser großes Gewächshaus gepflanzt werden.

  • 7 pot SR Strain
  • Aji Norteno
  • Aji Omnicolor
  • Aji Pineapple
  • Ancho Poblano
  • Bhut Jolokia Improved Strain I
  • Bhut Jolokia Improved Strain II
  • Biker Bill´s Jalapeño
  • Canario
  • Capsicum Ianceolatum
  • CAP 1035 Typ II
  • CGN 21500
  • Devil´s Tongue Yellow
  • Fatalii
  • Foodorama Scotch Bonnet
  • Guadalupe Black
  • Habanero Golden
  • Habanero Hot Lemon
  • Habanero Surinam Red
  • Hot Paper Lantern
  • Jalapeño Conchos
  • Jalapeño M
  • Kitchen Pepper
  • Joe´s Long Cayenne
  • Large Cayenne
  • Large Cherry
  • Limòn
  • Madame Jeanette
  • Royal Gold
  • Snow White
  • Superdatil
  • Tennessee Tear Drops
  • Thai red hot
  • Trinidad Perfume
  • Trinidad Scorpion

Dazu kommen noch 8 Sorten Paprika mit 48 Pflanzen, die auf unsere zwei kleineren Gewächshäuser aufgeteilt werden.

  • Alma Paprika
  • Beaver Dam
  • Boldog
  • California Wonder, red
  • Edes Füszer
  • Füszer Csìpös
  • Hatvani erös
  • Golden Marconi

All diese Sorten wurden zu Beginn der Chilizucht in diesem Jahr in 3 vollen Anzucht-Gewächshäusern untergebracht. Sobald die Keimlinge dann groß genug zum Pikieren sind, werden sie in eckige 9 cm Kunststoff-Anzuchttöpfe mit Compo Sana Pflanzerde pikiert und kommen unter die Kunstlichtanlage. Diese Vorgehensweise hat sich auch in den letzten Jahren unserer Chilizucht hervorragend bewährt.

Drei Anzucht-Gewächshäuser mit Chilisamen

Die Anzucht-Gewächshäuser sind fertig bestückt.

Jetzt ist erst einmal Warten angesagt, bis sich das erste Grün unserer Pflänzchen zeigt. Natürlich halten wir euch wie gewohnt auf den Laufenden, wie es mit unserer Chilizucht voran geht.

Gut Glut!

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Bauchspeck aus dem Kaltrauch

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Kräftig geräucherten Bauchspeck mit Schwarte sucht man im Supermarkt heutzutage meist vergebens. Auch bei den wenigsten Fleischereien wird man noch fündig. Lediglich manche Hofläden bieten fetten Bauchspeck mit kräftigem Raucharoma an. Wohl dem, der einen eigenen Räucherofen besitzt, denn es ist nicht schwierig, seinen eigenen Bauchspeck zu räuchern. Lediglich eine längere Wartezeit sollte man einplanen. Besonders würzig wird der Bauchspeck, wenn er in einer Lake nassgepökelt wird. Da wir diesen Speck vor einigen Wochen wieder einmal aus dem Rauch geholt haben, möchten wir auch heute dieses einfache Rezept einmal vorstellen.

Selbst gemachter Bauchspeck

Ein Stück selbst geräucherter Bauchspeck im Anschnitt

Rezept für Bauchspeck aus dem KaltrauchBild - Bauchspeck im Anschnitt

  • Pökelzeit: 3 Wochen
  • Durchbrennzeit: 2 bis 3 Tage
  • Räucherzeit: 6 x 8 Stunden
  • Reifezeit: mindestens 3 Wochen

Zutaten

  • Bauchfleisch mit Schwarte ohne Knochen

Lake (ausreichend für ca. 5 kg Bauchspeck)

  • 10 Liter Wasser
  • 900 g Nitritpökelsalz
  • 50 g Zucker
  • 50 g schwarze Pfefferkörner, grob zerstoßen
  • 20 g Kümmel, ganz
  • 10 g Nelken
  • 5-6 Lorbeerblätter
  • 3 frische Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • ¼ TL scharfes Chilipulver

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln abziehen und vierteln, den Knoblauch abziehen und grob hacken. Das Fleisch waschen und zurechtschneiden. Alle Gewürze für die Lake gut miteinander vermischen und nach und nach in das kalte Wasser einrühren. Dabei solange rühren, bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat. Zwiebel, Knoblauch und Lorbeerblätter dazugeben und das Fleisch in die Lake legen. Das Fleisch muß dabei vollständig bedeckt sein. Alles abdecken und kühl stellen. Nach 14 Tagen die Lake auswechseln und weitere 7 Tage pökeln.
  2. Nach den 3 Wochen Pökelzeit das Fleisch aus der Lake nehmen und unter fließendem kalten Wasser abspülen. Trocken tupfen und zum Durchbrennen 2 bis 3 Tage kühl und luftig aufhängen. Anschließend mit 6 bis 10 Räuchergängen zu je 8 Stunden kalt räuchern. Zwischen den einzelnen Räuchergängen sollte jeweils mindestens ein Pause von 12 Stunden eingehalten werden. Nach dem Räuchern zum Nachreifen mindestens 3 Wochen kühl und luftig aufhängen.

 

Bilderstrecke

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Wer seinen Bauchspeck nicht so kräftig geräuchert mag, kann die Anzahl der Räuchergänge auch reduzieren. Weniger, als 3 Räuchergänge á 8 Stunden sollten es aber aus Gründen der Haltbarkeit nicht werden.
  • Mehr Nitritpökelsalz, als im Rezept angegeben sollte nicht verwendet werden, da die Lake mit der angegebenen Menge bereits gesättigt ist. Weniger als 70 g je Liter Wasser sollte man jedoch ebenfalls nicht verwenden, da der Bauchspeck dann nicht ausreichend gepökelt wäre und die Gefahr des Verderbens bestehen würde.
  • Auch wenn Nitritpökelsalz zu Unrecht als ungesund verrufen ist, sollte man dennoch nicht darauf verzichten. Der enthaltene Nitritanteil ist so gering, dass keinerlei gesundheitliche Gefahr besteht und lediglich das Nitrit schützt vor dem gefährlichen Botulinumbakterium und damit vor lebensbedrohlichen Botulismus.

Wie immer haben wir dieses Rezept für euch auch in unserer Rezeptdatenbank archiviert. Räuchert ihr euren Speck auch allein? Verratet uns doch einmal eure Vorgehensweise! Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare!

Gut Glut!

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Ein frohes Jahr 2012

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Wir wünschen all unseren Lesern, Freunden und Bekannten ein frohes und gesundes Jahr 2012 und hoffen, euch auch im neuen Jahr wieder hier begrüßen zu dürfen!

Bild - Fire Eaters BBQ wünscht ein frohes Jahr 2012

Auch im neuen Jahr erwarten euch hier wieder jede Menge neuer Rezepte von Grill, Smoker, Dutch Oven und aus der Küche. Wir haben bereits einige Artikel in Vorbereitung, sodass es 2012 gleich wieder richtig losgeht.

In einigen Tagen beginnen wir auch mit der Chilisaison 2012, worüber wir natürlich an dieser Stelle ausgiebig berichten werden. Im neuen Jahr sind neben 34 Chili- und 8 Paprikasorten auch 9 Sorten Tomaten geplant. Schauen wir mal, ob wir die 100 kg Marke bei der Tomatenernte knacken können. Ihr dürft gespannt sein.

Gut Glut!

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