Fire Eaters BBQ



Barbecue, Chili, Outdoorküche, Räuchern und vieles mehr

Perfekte Burger Buns ganz einfach gemacht

15.01.2015 von Oliver 4 Kommentare

Ihr ärgert euch immer noch mit den pappigen Burger Buns aus dem Supermarkt herum und sucht ein Rezept für tolle selbst gemachte Burgerbrötchen? Dann hat eure Suche vielleicht ein Ende!

Vor einiger Zeit lasen wir in mehreren Foodblogs vom Buch “Auf die Hand” von Stevan Paul. In den höchsten Tönen wurde dieses Buch gelobt und auch die Rezensionen bei diversen Online-Buchhändlern sprachen für dieses Buch. Natürlich mussten wir dieses Buch unbedingt haben! Im Buch fanden wir dann ein Rezept für einen sogenannten “Wunderteig”, aus dem Brötchen, Toastbrot und vieles mehr gemacht werden können. Diesen Teig haben wir selbstverständlich getestet und noch minimal abgeändert. Schnell war uns klar: genau so muss ein perfektes Burger Bun schmecken!

Selbst gebackene Burger Buns

Selbst gebackene Burger Buns.

Ein schön lockerer Teig für die Burger Buns

Nicht nur außen sehen diese Buns toll aus! Auch beim Aufschneiden sieht man sofort: diese Burger Buns sind schön locker und luftig. Durch die recht lange Ruhezeit kann der Teig schön aufgehen, sodass nichts pappig werden kann.

Burger Buns-Detail

Der lockere Teig unserer selbstgebackenen Burger Buns.

Ein Test-Burger muss her!

Natürlich müssen Burger Buns auch mit einem Hamburger getestet werden. Ohne viel Schnickschnack, um den Geschmack nicht zu erschlagen, haben wir also schnell einen Burger aus Salat, einem Rindfleisch-Patty, Käse, Tomate und ein wenig selbst geräuchertem Schinken gebaut.

Burger-Making Of

Ein kleiner Testburger beim Zusammenbau.

Nachdem unser kleiner Burger fertig war und auch das Licht für´s Foto richtig eingerichtet war, musste natürlich noch ein Bild vom fertigen Hamburger mit den selbst gebackenen Burger Buns her, bevor die Hamburger-Brötchen vertilgt wurden.

Ein Testburger für die Burger Buns

Ein kleiner Testburger für unsere selbst gebackenen Burger Buns.

Auch beim fertigen Burger überzeugten uns die Buns so sehr, dass schnell feststand: dieses Rezept müssen wir mit euch teilen! Für uns sind dies einfach die perfekten Brötchen für jede Art von Burger. Kein Vergleich zu den pappigen Buns aus dem Supermarkt oder von den Fastfoodketten!

Rezept “Perfekte Burger Buns”Burgerbuns_Rezeptfoto

  • Ergibt: ca. 10 Burger Buns
  • Vorbereitungszeit: 5 bis 10 Minuten
  • Gehzeit: insgesamt 90 Minuten
  • Backzeit: ca. 20 Minuten

Zutaten

  • 450 g Mehl, Type 405
  • 50 g Maismehl
  • 150 ml Wasser
  • 50 ml Milch
  • 40 g Zucker
  • ½ Würfel Hefe
  • 2 Eier
  • 80 g Butter
  • 5 g Salz
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Sahne
  • 3 TL Sesam
  • etwas Mehl zum Kneten

Zubereitung

  1. Das Mehl und das Maismehl sieben und in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Die Milch, das Wasser und den Zucker in einen Topf geben und vorsichtig erwärmen, bis die Mischung lauwarm ist. Die Hefe in der lauwarmen Flüssigkeit auflösen. In der Mitte des Mehls eine Mulde machen, die Flüssigkeit hinein geben und mit den Fingern zu einen kleinen Vorteig verrühren. Den Vorteig mit etwas Mehl von der Seite bestreuen. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und für 30 Minuten an einem warmen Ort stellen.
  2. Die Eier, Butter und Salz zu den Teig geben und alles mit den Knethacken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig kneten. Den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen. Die Teigkugel wieder in die Schüssel geben, abdecken und für weitere 30 Minuten an einen warmen Ort stellen.
  3. Den Teig wieder vorsichtig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einem bemehlten Messer in die gewünschten Portionen teilen. Den Teig nicht mehr kneten. Die einzelnen Portionen mit bemehlten Händen zu Kugeln formen. Dann die Teigkugel nach innen einschlagen und nach innen einarbeiten, sodass eine straffe Kugel entsteht. Die entstehende Nahtstelle verschließen und die Teigkugeln mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Das Backblech abdecken und noch einmal für 30 Minuten an einen warmen Ort stellen.
  4. Das Eigelb mit der Sahne verquirlen. Die Buns mit der Eiersahne bestreichen und mit Sesam bestreuen. Das Backblech auf die mittleren Schiene in den Backofen schieben und bei 200°C ca. 20 Minuten goldbraun backen. Die fertigen Buns auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.

Hinweise

  • Die Brötchen halten sich in einem Folienbeutel einige Tage frisch, ohne pappig zu werden.
  • Aus dem Teig kann man auch sehr gut Toastbrot, Hot Dog Brötchen oder ähnliche Dinge backen.
  • Die Buns schmecken nicht nur zu Burgern! Auch als normale Frühstücksbrötchen sind sie einfach toll!

 

Backt ihr eure Burger Buns auch selbst oder kauft ihr immer noch im Supermarkt? Verratet uns doch mal eure Ideen! Wenn ihr dieses Rezept ausprobiert, würden wir uns über euer Feedback freuen! Habt ihr Verbesserungsvorschläge oder Fragen? Hinterlasst uns einfach einen Kommentar!

 

Gut Glut!

Wie man edle Wildsalami ganz einfach selber macht

6.01.2015 von Oliver 2 Kommentare

Ihr mögt Wild und ihr liebt Salami? Wir auch, darum haben wir uns in dieser Saison daran gemacht, einfach mal eine Wildsalami selber herzustellen. Wenn man einen Räucherofen besitzt, ist das gar nicht schwer und man spart auch noch eine Menge Geld im Vergleich zu den Preisen für Wildsalami im Supermarkt oder beim Metzger des Vertrauens. Im Prinzip ist diese Wildsalami nichts anderes, als die Wurst aus dem Rezept für Rotwein-Salami. Allerdings haben wir hier den Rotwein weggelassen und die Fleischzusammensetzung geändert.

Welches Wildfleisch ihr verwendet, bleibt euch überlassen. Wichtig ist nur: es muss frisches Wild sein! Es sollte nicht, wie früher üblich, lange abgehangen sein. Dabei bildet sich der bekannte strenge Geschmack, der sogenannte Hautgout. Dabei handelt es sich aber nicht um Wildgeschmack, wie fälschlich oft angenommen wird, sondern um Verwesungsgeruch durch einen beginnenden Fäulnisprozess. So etwas hat in einer edlen Salami nichts verloren!

Wildsalami einfach selbst gemacht

Die fertige Wildsalami im Anschnitt.

Wenn man sauber arbeitet, ist es ganz einfach, eine solche Salami mit Wildfleisch selbst herzustellen. Im folgenden Rezept verraten wir euch, wie es geht.

Rezept “Wildsalami einfach selber machen”Wildsalami_Rezeptfoto

  • Zubereitungszeit: je nach Menge ab 1 Stunde zuzüglich Kühlzeit
  • Umröten: 6 Tage
  • Räuchern: 3 – 5 mal je 8 Stunden
  • Reifezeit: 2 bis 4 Wochen

Zutaten

  • 40% Wildfleisch ohne Knochen, z.B. Reh oder Damwild
  • 30% Schweinelachs oder anderes mageres Schweinefleisch
  • 30% Schweinebauch ohne Knochen und Schwarte

Gewürze für 1 kg Fleisch

  • 25 g Nitritpökelsalz
  • 4 g Traubenzucker
  • 3 g schwarzer Pfeffer, frisch gemörsert
  • 1,5 g weißer Pfeffer, frisch gemörsert
  • 0,5 g Kardamom, gemahlen
  • 1 g Knoblauchgranulat
  • 1 g Kümmel, gemahlen
  • 1 g Starterkulturen für Rohwurst, z.B. Bactoferment

Zubereitung

  1. Das Schweinefleisch in wolfgrechte Stücke schneiden und getrennt auf ca. 0 °C herunterkühlen. Das Wildfleisch ebenfalls in wolfgerechte Stücke schneiden, eventuell vorhandene Silberhaut und Sehnen entfernen und ebenfalls herunterkühlen.
  2. Währenddessen die Gewürze abwiegen und gut miteinander vermengen. Die Hälfte vom Schweinebauch mit dem mageren Schweinefleisch, dem Wild den Gewürzen vermengen und durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. Anschließend den Rest vom Schweinebauch durch die mittlere Scheibe des Fleischwolfs drehen und mit dem anderen Fleisch gut vermengen. Die Fleischmasse anschließend noch ein paar Minuten herunterkühlen.
  3. Nachdem das Fleisch wieder gekühlt ist, die Masse in ausreichend große Därme füllen (wir verwenden Leinendärme oder Hukkis Kaliber 60). Dabei die Wurstmasse fest einfüllen, sodass sich keine Luft mehr darin befindet. Die Därme anschließend mit Wurstband fest verschließen und die Wildsalami für 6 Tage zum Umröten an einem luftigen Ort bei 18 bis maximal 20 °C aufhängen.
  4. Nach dem Umröten die Wildsalami in 3 bis 5 Räuchergängen zu je 8 Stunden, je nach Geschmack, kalt räuchern. Zwischen den Räuchergängen jeweils mindestens 12 Stunden ablüften lassen. Nach dem Räuchen wird die Wildsalami an einem luftigen Ort für 2 bis 4 Wochen, je nach gewünschter Konsistenz, zum Reifen aufgehängt.

Hinweise

  • Wie schon erwähnt, ist es wichtig, frisches Wildfleisch zu verwenden. Ideal ist es, das Wild direkt bei Jäger zu kaufen. Damwild bekommt man teilweise auch vom Züchter.
  • Starterkulturen bekommt ihr bei bäuerlichen Handelsgenossenschaften oder bei Onlineshops, die sich auf die Hausschlachtung spezialisiert haben. Ohne Starterkulturen ist es sehr schwierig, Salami selbst herzustellen. Man benötigt dann klimatisierte Reifeschränke mit definierten Temperaturen und regelbarer Luftfeuchtigkeit. Anderenfalls wäre das Risiko sehr hoch, dass die Wurst anfängt zu schimmeln.
  • Achtet beim Räuchern darauf, dass euer Räucherofen gut zieht! Stehender Rauch kann die komplette Ladung im Räucherofen ruinieren, da sich dann Kondensat bilden kann, das auf das Räuchergut tropft. Bereits ein Tropfen Kondensat kann eine ganz Salami ungenießbar machen.
Stellt ihr eure Salami oder andere Würste auch selbst her? Schreibt uns doch einmal eure Erfahrungen und Fragen in die Kommentare! Gern könnt ihr auch Bilder eurer Wurstproduktion verlinken! Wir freuen uns auf eure Kommentare, Fragen und Anregungen!
Gut Glut!

Ein frohes neues Jahr 2015!

1.01.2015 von Oliver 2 Kommentare

Nach einem erfolgreichen Jahr 2014 möchten wir uns bei unseren Lesern und Freunden ganz herzlich für die Treue bedanken und wünschen euch ein frohes neues Jahr 2015! Natürlich ruhen wir uns auf den Erfolgen vom letzten Jahr nicht aus. Ganz im Gegenteil: jetzt legen wir erst richtig los!

SilvestergrußWas erwartet uns 2015 hier im Blog?

Für das neue Jahr haben wir einige Änderungen im Blog geplant. Keine Angst: wir machen hier keinen Strick- und Häkelclub auf! Wir planen nur jede Menge Verbesserungen, um euch die Rezepte noch näher zu bringen und etwas kompliziertere Arbeitsschritte besser zu erklären. Genaues können wir euch jetzt noch nicht verraten, aber ihr dürft euch jetzt schon freuen!

Gut Glut!

Wir wünschen allen ein frohes besinnliches Weihnachtsfest

24.12.2014 von Jessica 2 Kommentare

Wir wünschen all unseren Lesern und Freunden ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und ein guten Rutsch ins neue Jahr.

Weihnachten 2014

Still Leben zum Weihnachtsfest 2014

Auch im nächsten Jahr gibt es wieder viele neue Rezepte zu den Themen Barbecue, Outdoorküche und natürlich auch aus der heimischen Küche. Wir planen noch die Seite für euch weiter zu verbessern. Reinschauen lohnt sich.

Euer Fire Eaters BBQ Team

Gut Glut!

Buttergebäck mit Pistazien – nicht nur zu Weihnachten lecker

22.12.2014 von Oliver 2 Kommentare

Feines Buttergebäck schmeckt nicht nur zur Weihnachtszeit. Man kann diese tollen Plätzchen das ganze Jahr über genießen. Es ist leicht gemacht und man benötigt nicht viel Zeit zur Zubereitung. Vor einiger Zeit haben wir angefangen, ein wenig in unserer kleinen Weihnachtsbäckerei zu experimentieren. Dabei kamen wir auch auf Buttergebäck. Ein ganz so einfaches Rezept sollte es dann aber doch nicht werden und wir überlegten, was denn wohl noch zu diesen Keksen passen würden. Nach einer Weile kamen wir dann auf Pistazien. Ungesalzen passen sie einfach hervorragend zu feinem Gebäck. So haben wir uns ans Werk gemacht und ein richtig tolles Buttergebäck mit Pistazien gebacken.

Buttergebäck mit Pistazien

Buttergebäck mit Pistazien – ideal für die Vorweihnachtszeit

Rezept “Buttergebäck mit Pistazien”Buttergebäck mit Pistazien - Rezeptfoto

  • Ergibt: 32 Stück
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Wartezeit: 20 Minuten
  • Backzeit: 15 Minuten

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei, Größe M
  • 125 g Butter
  • 20 g Puderzucker
  • 50 g Pistazien, gemahlen
  • 25 g Haselnüsse, gemahlen
  • 32 Pistazienkerne, ganz

Zubereitung

  1. Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl rösten. Haselnüsse aus der Pfanne nehmen und zum Abkühlen zur Seite stellen. Mehl, Zucker und Butter abwiegen. Die Haselnüsse, Salz und Ei dazu geben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. In der Zwischenzeit den Puderzucker mit 50 g Pistazien mit einem Universal-Zerkleinerer oder einer Kaffeemühle mahlen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in ca. 32 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück mit einem Pistazienkern versehen und zu einer Kugel formen.
  3. Die Kugeln auf das vorbereitete Backblech legen. Das Backblech mit den Buttergebäck in den vorgeheizten Backofen schieben (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C) und für 15 Minuten backen. Die noch heißen Kugeln in der Pistazien-Puderzucker-Mischung wälzen und auskühlen lassen.

Hinweise

  • Achtet beim Einkauf darauf, ungesalzene Pistazien zu kaufen!
  • Beim Mehl reicht das einfache Haushaltsmehl (Type 405) völlig aus.
  • Bereitet lieber gleich mehr Teig zu! 32 Stücke Buttergebäck haben bei uns keine hohe Lebenserwartung gehabt! ;)
Buttergebäck selbst zu backen ist ganz einfach. Statt mit Pistazien kann man dieses Gebäck auch mit Mandeln, Nüssen oder anderen Zutaten verfeinern. Probiert´s doch mal aus und schreibt uns, wie es euch gefallen hat! Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare!
Gut Glut!