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Barbecue, Chili, Outdoorküche, Räuchern und vieles mehr

Wie man Fische im Tischräucherofen zubereitet

23.11.2014 von Oliver 2 Kommentare

Ihr wollt eure Fische selbst räuchern, habt aber keinen Platz für einen richtigen Räucherofen? Kein Problem – dafür gibt es ja den Tischräucherofen! Die kleinen Geräte sind so kompakt, dass man dafür immer ein Plätzchen findet und es entsteht dabei so wenig Rauch, dass ihr mit einem Tischräucherofen sogar auf dem heimischen Balkon räuchern könnt. Die Bedienung ist dabei kinderleicht und innerhalb weniger Minuten hält man sein eigenes Räuchergold in den Händen.

Wir nutzen seit vielen Jahren schon Tischräucheröfen, wenn wir schnell Forellen, Saiblinge, Barsche und Co. räuchern wollen. Dabei haben wir bereits einige dieser Geräte verbraucht, aber keine Sorge: ein Tischräucherofen ist sehr preiswert und hält mehrere Jahre durch. Zum Betrieb benötigt man lediglich ein wenig Räuchermehl und Spiritus für die Brenner. Also warum nicht selbst einmal leckeren Räucherfisch zuhause zubereiten? Wir haben für eine kleine Anleitung geschrieben, natürlich gleich mit Rezept für die nötige Räucherlake. Die Salzmischung für die Lake kann man natürlich auch fix und fertig im Angelgeschäft kaufen, aber man weiß nie, was drin ist und die Fertigmischungen sind recht teuer.

Ein geräucherter Saibling aus dem Tischräucherofen

Ein Saibling aus dem Tischräucherofen. Leckeres Räuchergold warm auf den Tisch.

 Rezept “Grundrezept für Räucherfisch aus dem Tischräucherofen”Tischräucherofen_Rezeptfoto

  • Ergibt: 6 Portionen
  • Einlegedauer: 12 Stunden + einige Stunden Trockenzeit
  • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

  • 6 Forellen, Saiblinge oder Barsche, je ca. 400 g

für die Lake (ca. 7 Liter)

  • 500 g Salz
  • 2 gehäufte TL Senfpulver
  • 1 gehäuften TL Paprikapulver, edelsüss
  • 1 gehäuften TL weißer Pfeffer
  • ½ TL Chilipulver nach Wahl
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 TL Dill (frisch oder TK)
  • ½ TL Majoran, getrocknet

Zubereitung

  1. Die Fische gründlich entschleimen und auswaschen. Falls noch nicht vom Fischer erledigt, die Kiemen entfernen. In einer Schüssel die Zutaten für die Lake vermischen und in ca. 7 Liter kaltem Wasser auflösen. Es darf sich kein Salz mehr am Boden absetzen. Die Fische über Nacht in der Lake einlegen.
  2. Am nächsten Tag die Fische einige Stunden vor dem Räuchern aus der Lake nehmen, unter fließendem Wasser abspülen und gut trocken tupfen. Anschließend, vor Insekten geschützt, einige Stunden zum Trocknen aufhängen. Die Fische müssen absolut trocken sein, sonst werden sie beim Räuchern schwarz.
  3. In der Zwischenzeit den Tischräucherofen vorbereiten. Dazu eine große Hand Räuchermehl in der dafür vorgesehenen Mulde am Boden verteilen. Das Tropfblech auflegen und die Gittereinsätze mit den Fischen in den Tischräucherofen setzen. Den Räucherofen mit dem Deckel verschließen und den Luftschieber vollständig öffnen. Die Spiritusbrenner füllen und entzünden, anschließend den Garbehälter aufsetzen.
  4. Sobald der erste Rauch aus dem Tischräucherofen kommt, den Luftschieber halb schließen. Ab diesem Zeitpunkt brauchen die Fische ca. 20 Minuten, bis sie gar sind. Die Fische sind durchgegart, wenn sich die Bauchlappen öffnen und man die Rückenflosse ganz leicht herausziehen kann. Dann die Fische herausnehmen, kurz abkühlen lassen und servieren. Wer mag, kann die Fische auch filetieren und kalt z.B. auf einer Fischplatte am Buffet servieren.

Bilderstrecke

Damit ihr einmal seht, wie einfach die Zubereitung von Fischen im Tischräucherofen ist, haben wir einige Bilder von der Zubereitung für euch in einer kleinen Bilderstrecke zusammengefasst.

Klick auf´s Bild zum Vergrößern!

Hinweise

  • Kauft nach Möglichkeit nicht die winzigen Forellen aus dem Supermarkt. Das sind fast noch Babys und sie werden schnell trocken. In praktisch jeder Region Deutschlands gibt es Forellenteiche für Angler, wo auch frischer Fisch verkauft wird. Dort stimmt in der Regel die Qualität und die Verkäufer sind verpflichtet, die Fische für euch auszunehmen. Wir beziehen unsere Fische direkt beim Fischer und sind von der Qualität noch nie enttäuscht worden.
  • Als Räuchermehl empfehlen wir Buche, Erle oder eine Mischung aus Buche und Erle. In kleineren Abpackungen bekommt ihr solche Mehle in Angelgeschäften. Günstiger ist es aber, sich gleich große Säcke Räuchermehl in bäuerlichen Handelsgenossenschaften oder im Versandhandel zu besorgen. Wir bezahlen so teilweise für 25 kg Buchenmehl nur 15 Euro, während 500 g im Angelgeschäft teilweise schon mehr als 5 Euro kosten. Trocken gelagert, hält sich Räuchermehl ewig.
  • Im Tischräucherofen könnt ihr auch Hähnchenkeulen und andere kleine Fleischstücke heißräuchern. Diese halten sich allerdings nur einige Tage. Für längere Haltbarkeit, wie z.B. bei kaltgeräuchertem Lachs oder Schinken benötigt ihr einen richtigen Räucherofen, mit dem man auch Kalträuchern kann.
  • Achtet beim Kauf eines Tischräucherofens darauf, dass ihr ein Gerät aus Edelstahl kauft. Ein Tischräucherofen aus Aluminium ist nur unwesentlich billiger, hält aber nicht einmal halb so lang durch.
Wie ihr seht, ist es gar nicht schwer, Fische selbst zu räuchern! Habt ihr es selbst schon einmal probiert oder plant, selber Fische zu räuchern? Dann probiert doch mal einen Tischräucherofen und schreibt uns eure Erfahrungen! Wir freuen uns auf eure Kommentare und würden uns sehr freuen, wenn ihr diesen Artikel in den sozialen Netzwerken teilen würdet!

Gut Glut!

Fingerfood: Maistörtchen mit Rindfleisch-Salat

17.11.2014 von Jessica Keine Kommentare

Fingerfood kommt nicht nur auf jeder Party gut an, man kann Fingerfood auch sehr gut als kleinen Snack für den Abend vor dem Fernseher vorbereiten.

Definition Fingerfood: Als Fingerfood bezeichnet man kleine Speisen, die man mit den Fingern ißt und kein Besteck dazu benötigt. Dazu zählen Lebensmittel die man an kleinen Spießen serviert, sowie kleine Appetithäppchen und Canapés. Die Vielfalt von Fingerfood ist wirklich sehr groß.

Auch wir sind immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten für Fingerfood. Dieses Mal hatten wir Appetit auf eine Art Fleischsalat, den man schnell und einfach mit den Fingern essen kann. Nach dem wir etwas darüber nachgedacht haben, kamen wir auf die Idee den Salat in kleinen Maistörtchen zu servieren. So entstand das Rezept “Maistörtchen mit Rindfleischsalat“.

Rindfleisch-Salat

Ein leckerer Rindfleisch-Salat auf asiatische Art.

Den Salat und die Maistörtchen kann man wunderbar einige Stunden vorher vorbereiten. Natürlich kann man den Rindfleisch-Salat auch ohne die Maistörtchen servieren, dann fällt er aber nicht mehr unter die Kategorie Fingerfood.

Tolles Fingerfood - Maistörtchen mit Rindfleisch-Salat

Maistörtchen mit Rindfleisch-Salat – ein toller Partysnack

Dieser Snack lässt sich sehr gut vorbereiten und sieht angerichtet auch sehr gut auf dem Buffet aus. Für alle die dieses Rezept gerne einmal ausprobieren wollen, haben wir es natürlich wieder aufgeschrieben.

Rezept für Fingerfood: “Maistörtchen mit Rindfleisch-Salat”Maistoertchen_Rezeptfoto

  • Ergibt: ca. 10 Stück
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit
  • Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

Maistörtchen

  • 150 g feines Maismehl
  • ½ TL Salz
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Öl
  • Fett für die Förmchen

Rindfleischsalat

  • 200 g Rindersteak
  • 2 EL Öl
  • 1 frische rote Chili, z.B. Serrano
  • 1 Tomate
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Austernsauce
  • Zucker
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL gehackte Minzblättchen
  • 1 TL Sesam
  • 1 TL abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone

Außerdem

  • Petersilie und Minzblätter zum Garnieren

Zubereitung

  1. Das Maismehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen. Das Öl und das Wasser dazugeben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. In der Zwischenzeit das Fleisch waschen und trocken tupfen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von jeder Seite 4 Minuten (je nachdem wie dick euer Fleisch ist, ein bis zwei Minuten länger) braten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen und in mundgerechte Streifen schneiden.
  3. Die Chili und die Tomate waschen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Petersilie und die Minzblätter waschen, trocken schütteln und grob hacken. Die restlichen Zutaten zu den Tomaten, Chili und den Kräutern geben und zu einer Marinade verrühren. Das Fleisch dazu geben und gut mit der Marinade verrühren.
  4. Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig zwischen Frischhaltefolie ca. 2,5 mm ausrollen. Mit einem Glas oder Ausstecher (8 cm Durchmesser) 10 Kreise ausstechen. Die Muffinförmchen einfetten und die Teigkreise vorsichtig (Teig ist sehr brüchig) hineinlegen. Die Formen für 20 Minuten in den Backofen geben, bis der Teig goldbraun ist. Die fertigen Maistörtchen aus den Formen nehmen und zum Abkühlen zur Seite stellen.
  5. Rindfleischsalat in die ausgekühlten Maistörtchen füllen. Mit Petersilie und Minzblättchen garnieren und servieren.

Hinweise

  • Wenn ihr möchtet, dass der Teig noch etwas mehr Geschmack bekommt, könnt ihr auch noch etwas Pfeffer oder Chili dazu geben.
  • Mit dem Teig müsst ihr sehr vorsichtig sein, da er ein wenig brüchig ist. Das Ausstechen und in die Formen legen benötigt etwas Geduld, da die Teigkreise sehr schnell zerreissen. (Auch wir haben einige Versuche benötigt, bis es uns gelungen ist.)
  • Die Schärfe könnt ihr mit der verwendeten Chili steuern. Wir haben dieses Mal eine milde Chili verwendet. Wer es schärfer mag, kann entweder eine schärfere Chili nehmen oder besser mit etwas Chilipulver nachwürzen.
Serviert ihr auch gerne Fingerfood? Wenn ja, schreibt uns doch einmal eure Lieblingsrezepte zum Thema Fingerfood einfach in die Kommentare. Wir freuen uns auf eure Anregungen und Ideen.
Wenn euch dieses Rezept gefallen hat, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr es via Facebook, Google+ oder Twitter teilen würdet.

Gut Glut!

Kimchi – ein koreanisches Nationalgericht

30.10.2014 von Oliver 2 Kommentare

Kimchi ist ein koreanisches Nationalgericht, das ähnlich wie Sauerkraut bei uns für den Winter als Vitamin C Speicher eingemacht wird. In Korea gehört Kimchi zu fast jeder Mahlzeit, wie auch Reis oder eine Suppe. Da wir gern ein wenig experimentieren, haben wir beschlossen, uns selbst einmal an der Herstellung von Kimchi zu versuchen und das Ergebnis hat uns richtig begeistert. Ob als Rohkost, Beilage oder auch als Zutat für viele verschiedene Gerichte kann Kimchi punkten. Durch eine ordentliche Dosis Chili wird das Ganze auch schön scharf und als Vitaminbombe ist Kimchi auch sehr gesund. Da man prinzipiell fast jede Gemüsesorte zu Kimchi fermentieren kann, haben wir neben Chinakohl auch einige andere Gemüse mit ins Glas gegeben. Auch in Korea gibt es viele verschiedene Varianten von Kimchi, es gibt also kein Richtig oder Falsch. Rein kommt, was man selber mag.

Kimchi ist fertig!

Nach 3 Wochen Wartezeit ist es endlich so weit: das Kimchi ist fertig!

In Korea wird traditionell “Gochugaru” als Chili verwendet. Das ist eine dunkelrote Paste aus Chilipulver, Klebreismehl und Gerstenmalz. Da wir aber selbst sehr scharfes Chilipulver herstellen, haben wir natürlich dieses auch verwendet (in unserem Fall Bhut Jolokia). Das färbt zwar nicht so schön rot, ist aber noch wesentlich schärfer als Gochugaru. Natürlich wollen wir euch an dieser Stelle auch einmal unsere Variante von Kimchi vorstellen. Ihr könnt das folgende Rezept aber ganz nach eurem Geschmack abwandeln.

Rezept “Kimchi”Kimchi_Rezeptfoto

  • Ergibt: ca. 3 Liter
  • Zubereitungszeit: 2 Stunden
  • Fermentierungszeit: ca.  3 Wochen

Zutaten

  • 2 Köpfe Chinakohl
  • 1 großen weißen Rettich
  • 3 Karotten
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Knolle Knoblauch
  • 3 EL Ingwer, frisch
  • 2 grüne Äpfel
  • 6 EL Meersalz
  • scharfes Chilipulver nach Geschmack
  • 6 EL Fischsauce

Zubereitung

  1. Den Chinakohl halbieren, den Strunk herausschneiden und in große Stücke (ca. 5 x 5 cm) schneiden und in eine große Schüssel geben. Das Salz dazu geben und gut mit dem Kohl vermischen. Die Schüssel mit dem Kohl für 1½  bis 3 Stunden zur Seite stellen.
  2. In der Zwischenzeit das restliche Gemüse putzen und klein schneiden. Den Rettich ordentlich waschen (nicht schälen), mit einem Hobel in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Salz bestreuen. Die Karotten schälen, waschen und in Stifte schneiden. Den Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden (nicht pressen). Den Ingwer schälen und ebenfalls in sehr feine Würfel schneiden (nicht reiben). Die Äpfel vierteln, entkernen, schälen und in feine Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Danach je nach Stärke die Frühlingzwiebeln halbieren oder vierteln.
  3. Den durchgezogenen Chinakohl in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Der Kohl sollte sich jetzt ohne zu brechen verbiegen lassen. Das klein geschnittene Gemüse, außer dem Lauch zum Chinakohl geben. Das Chilipulver dazugeben und alles gut miteinander vermischen. Am besten geht das mit den Händen (Handschuhe nicht vergessen!). Fischsauce und Frühlingszwiebeln dazu geben und noch einmal alles gut miteinander vermischen.
  4. Das Kimchi in ein großes Glas mit dicht schließendem Deckel geben. Das Glas nicht zu voll füllen, da sich der Inhalt während der Fermentierung ausdehnt. Mit einem sauberen Holzquirl das Gemüse vorsichtig einstampfen, damit die Luft aus dem Gemüse heraus kommt. Über dem Gemüse sollte nun etwas Flüssigkeit stehen. Es darf kein Gemüse aus der Flüssigkeit herausschauen. Einen mit Salzwasser gefüllten Gefrierbeutel als Gewicht auf das Kimchi geben und das Glas verschließen. Das Glas drei Tage bei Raumtemperatur stehen lassen, damit die Fermentierung einsetzen kann. Den Deckel ab und an öffnen, damit der entstandene Druck entweichen kann, dabei evtl. überschüssige Flüssigkeit abnehmen. Danach für ca. 3 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Das fertige Kimchi zur Haltbarmachung in vorbereitete Gläser füllen und für 20 Minuten einkochen.
  • Zubereitungsart: Fermentieren/Konservieren
  • Gang: Basics/Grundrezept
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Dieses Rezept ausdrucken

Bilderstrecke

Einige Bilder der Zubereitung haben wir für euch in einer kleinen Bilderstrecke zusammengefasst.

(Klick auf´s Bild zum Vergrößern!)

Hinweise

  • Die Gläser und Deckel zum Fermentieren und zum Konservieren sollten vor der Verwendung unbedingt ausgekocht werden.
  • Man kann Kimchi auch ohne Einkochen mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Dabei muss das Gemüse immer mit Flüssigkeit bedeckt sein.
Habt ihr auch schon einmal Kimchi zubereitet oder wollt es selbst einmal versuchen? Schreibt uns doch einmal, welche Gemüsesorten ihr dafür verwendet und wie euch Kimchi schmeckt! Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare!

Gut Glut!

Hackfleisch-Pfanne mit Chinakohl

23.10.2014 von Jessica 2 Kommentare

Hackfleisch wird in der deutschen Küche in vielen verschiedenen Varianten verarbeitet, ob als Bouletten, Hackbraten oder auch zu leckeren Hackfleisch-Pfannen. Wenn es mal wieder schnell gehen muss, essen auch wir gern Hackfleisch. So haben wir uns vor ein paar Tagen dazu entschieden, eine Hackfleisch-Pfanne zuzubereiten. Natürlich gibt es sehr viele verschiedene Rezepte dafür, da fällt die Auswahl gar nicht so leicht. Wir haben uns für eine Hackfleisch-Pfanne mit Chinakohl entschieden.

Hackfleischpfanne mit Chinakohl

Eine leckere Portion Hackfleischpfanne mit Chinakohl

Diese Hackfleisch-Pfanne ist sehr schnell zubereitet und schmeckt noch dazu hervorragend. Natürlich haben wir das Rezept dazu wieder aufgeschrieben, sodass ihr es einfach nachkochen könnt.

Rezept “Hackfleisch-Pfanne mit Chinakohl”Hackfleischpfanne_Rezeptfoto

  • Ergibt: 4 Portionen
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 500 g Chinakohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 3 EL Öl
  • ½ Bund Petersilie
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • Salz
  • Chili

Zubereitung

  1. Die Knoblauchzehen pellen und sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse pressen. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die äußeren Blätter vom Chinakohl entfernen. Den Kohl waschen und in Streifen schneiden. Die Frühlingzwiebeln putzen, waschen und schräg in ca. 2 cm große Stücke schneiden.
  2. Öl in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig braten. Die Paprikawürfel, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln dazu geben und einige Minuten schmoren lassen. Dann den Chinakohl dazugeben und mitschmoren. Alles mit Sojasauce, Salz, Chilipulver und Paprikapulver würzen und alles einige Minuten bei geringer Hitze schmoren lassen.
  3. Die Petersilie waschen, trocken schütteln, grob hacken und in die Hackfleischpfanne geben. Alles gut miteinander vermischen, abschmecken, auf vorgewärmten Tellern anrichten und servieren.

 Hinweise

  • Wenn ihr kein Chilipulver habt oder es einfach nicht so scharf mögt, könnt ihr es auch einfach durch frisch gemahlenen Pfeffer ersetzen.
  • Anstatt gemischtem Hackfleisch, kann man auch Rinderhackfleisch verwenden. Dabei müsst ihr aber schauen, dass es euch beim Braten nicht zu trocken wird.
Esst ihr auch gerne Hackfleisch? Schreibt uns doch einmal, auf welche Art ihr es am liebsten zubereitet. Wir freuen uns auf eure Anregungen und Kommentare. Wenn euch dieses Rezept gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn ihr diesen bei Facebook, Twitter oder Google+ teilen würdet.

Gut Glut!

Basilikum Pesto – ein einfaches Grundrezept

17.10.2014 von Oliver 10 Kommentare

Mögt ihr Pesto? Wir lieben diese tolle Pastasauce! Ganz besonders lieben wir Pesto, wenn es selbst gemacht ist. Aus diesem Grund bauen wir auch jedes Jahr Basilikum an. Denn genau das benötigt man für die Ursprungsform des Pesto – “Pesto alla genovese”. Es gibt inzwischen unzählige Pestorezepte, doch uns hat es besonders eine ganz einfache Variante angetan. Ideal als Sauce für Spaghetti, Gnocchi oder auch Ravioli.

Spaghetti mit Basilikumpesto

Leckere Spaghetti mit selbstgemachtem Basilikumpesto.

Neben dem Basilikum muss natürlich gutes Olivenöl mit ins Pesto. Dazu Parmesan, Cashewkerne und geröstete Pinienkerne und fertig ist eine tolle Sauce für Pastagerichte.

Rezept “Basilikum Pesto Grundrezept”Basilikum Pesto_Rezeptfoto

  • Ergibt: 2 Gläschen Pesto
  • Vorbereitungszeit: keine
  • Zubereitungszeit: 15 bis 20 Minuten

Zutaten

  • 1 Bund frisches Basilikum
  • 25 g Pinienkerne
  • 50 g Cashewkerne
  • 100 ml Olivenöl, extra vergine
  • 80 g Parmesan
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

  1. Das Basilikum waschen und trocken schütteln. Anschließend die Blätter von den Stielen abzupfen. Dann das Basilikum mit den Cashewkernen in einen Multizerkleinerer geben und so lange zerkleinern, bis das Ganze schön fein püriert ist. Dabei nach und nach das Olivenöl dazugeben.
  2. Den Parmesan fein reiben und die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett so lange anrösten, bis sie leicht gebräunt sind. Die Basilikummasse mit dem Parmesan gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend die Pinienkerne dazugeben.
  3. Das Pesto kann man zum sofortigen Verzehr in eine kleine Schale füllen oder zur Aufbewahrung mit Öl bedeckt in kleine Gläser mit Twist-Off Deckel geben. Im Kühlschrank hält sich so ein Glas mehrere Tage. Wenn man das Pesto länger aufbewahren will, kann man die Gläser auch einfach einfrieren. Keine Sorge: durch das Öl platzen sie nicht.

Bilderstrecke

Die Zubereitung vom Pesto haben wir für euch wieder in einer Bilderstrecke zusammengefasst.

Hinweise

  • Anstatt aus Basilikum kann man Pesto auch sehr gut aus Bärlauch, Rucola oder anderen Kräutern herstellen. Probiert´s ruhig einmal aus!
  • Wer mag, kann auch ein wenig Knoblauch mit ins Pesto geben.
  • Wenn die Masse zu fest und trocken wird, könnt ihr ruhig noch ein wenig Öl dazu geben.
  • Wenn ihr ein Glas im Kühlschrank aufbewahren wollt, müsst ihr sicherstellen, dass das Pesto vollständig mit Öl bedeckt ist. Andernfalls kann es sehr schnell verderben.
Macht ihr euer Pesto auch selbst? Teilt uns doch einmal mit, welche Varianten ihr besonders mögt! Klassisch mit Basilikum oder Pesto rosso? Oder vielleicht mit anderen Kräutern? Wir sind gespannt auf eure Kommentare und würden uns freuen, wenn ihr diesen Artikel auch über Facebook, Google+ oder Twitter teilen würdet!

Gut Glut!